Strategien für effektive KI Anfragen Online
VHS Bremen 12. August + 19. August 2026
Lernen Sie die Kunst des KI-Prompt-Engineerings! Ob für den Job, für die Text – oder Bilderstellung oder Ihre Beiträge in den sozialen Medien, in diesem Kurs erfahren Sie, wie Sie mit gezielten Eingaben das volle Potenzial von KI – Modellen ausschöpfen können.
Sie erlernen Strategien zur Erstellung wirkungsvoller Prompts, inklusive der Erstellung von Multistep-Prompts, und setzen sich mit fortgeschrittenen Techniken für komplexe Anfragen auseinander, um KI – Modelle effizient und kreativ zu nutzen.

Bild generiert mit AI ∙ October 25, 2024 at 8:07 AM
Teilnahmevoraussetzungen: Computer-und Internetkenntnisse sowie erste Erfahrungen im Umgang mit einem KI-Chatsystem
- 261M66-482 / Online-Kurs
- Warren Laine-Naida (Kontakt)
- 12.08.2026 & 19.08.2026
- 18:30 – 21:00 Uhr Online
- https://www.vhs-bremen.de/kurssuche/kurs/Advanced-AI-Prompt-Engineering-Strategien-fuer-effektive-KI-Anfragen-Online/261M66-482
- noch mehr zum Thema: https://warrenlainenaida.de/kuenstliche-intelligenz-verstehen-und-nutzen/
DIE INHALTE IM DETAIL
- Grundlagen des Prompt-Engineerings: Wie man KI versteht
- Strategien zur Erstellung effektiver Prompts
- Komplexere Anfragen: Multistep-Prompts und dynamische Eingaben
- Optimierung von Prompts zur Verbesserung der KI-Antworten
- Fallbeispiele für unterschiedliche Anwendungsbereiche (z. B. Content-Erstellung, Automatisierung, kreative Ideenfindung)
- Praktische Übungen und Feedback zur eigenen Prompt-Gestaltung
- Lesen Sie mehr über KI hier: https://warrenlainenaida.de/kuenstliche-intelligenz-verstehen-und-nutzen/
- Und weiterbilden: https://grow.google/intl/de/ki-trainings/
Lifelong Learning ist nicht nur für Studenten – es ist auch für Dozenten.
Einen Kurs zu besuchen bedeutet nicht nur, etwas Neues zu lernen – es ist auch eine gute Möglichkeit, das eigene Wissen zu festigen und Wissenslücken zu schließen. Lernen Sie weiter!




Kursplan: Advanced AI Prompt Engineering
Kursüberblick
Zwei Abende à 2,5 Stunden. Tag 1 legt das Fundament (6 W-Fragen, PARTS) und mündet in ein persönliches Projekt. Tag 2 baut auf diesem Projekt auf (KERNEL, T.C.R.E.I.) und schließt mit Qualitätskontrolle, Tool-Vergleich und einem mitnehmbaren Prompt-Rezeptbuch.
Methodik: Theorie-Input, direkt gefolgt von Einzelarbeit am eigenen PC. Pause von 15 Minuten nach jedem ca. 60-minütigen Block.
Tag 1 — Fundamente (18:30–21:00)
| Zeit | Block |
| 18:30–19:00 | Begrüßung, Mindset, Tool-Überblick, Datenschutz-Hinweis |
| 19:00– 19:45 | Modul 1: Die 6 W-Fragen |
| 19:45–20:00 | Pause |
| 20:00–20:30 | Modul 2: PARTS-Framework / Meta Prompting / Bilder Erstellen |
| 20:30–21:00 | Urheberrecht & KI |
18:30–18:45 · Begrüßung, Mindset, Tool-Überblick
- Technik-Check, Vorstellung, Kernbotschaft: Prompting ist Zusammenarbeit, nicht Programmieren.
- Welches Tool für welche Aufgabe: Claude (Schreiben, Programmieren), ChatGPT (Allrounder, größte Verbreitung), Gemini (Google-Integration, Multimodal), Perplexity (Recherche mit Quellenangabe).
- Wie „versteht“ KI einen Prompt? Ein Sprachmodell erkennt kein Anliegen im menschlichen Sinne – es sagt basierend auf Trainingsdaten und dem gegebenen Kontext das statistisch wahrscheinlichste nächste Wort voraus. Klarer, strukturierter Kontext verringert dadurch Fehlinterpretationen messbar.
- Datenschutz-Hinweis: keine Kundendaten, Interna, Passwörter/Zugangsdaten, Finanz- oder Vertragsdaten und keine personenbezogenen Daten Dritter in Prompts eingeben. Besonders streng: sensible Daten nach Art. 9 DSGVO wie Gesundheitsdaten, religiöse/politische Überzeugungen, sexuelle Orientierung oder biometrische Daten gehören nie in einen KI-Prompt.
Warum verwenden Sie KI und welche Tools setzen Sie ein?
AI Text Tools
- Nutzen Sie KI-Schreibhilfen wie LanguageTool (https://languagetool.org/de/) oder Duden-Mentor (https://mentor.duden.de/) zur automatischen Grammatik- und Rechtschreibprüfung.
- Die WORTLIGA Textanalyse prüft Deinen Text auf Verständlichkeit, Prägnanz, anregende Sprache und Wortwiederholungen in der Sprache. https://wortliga.de/textanalyse/
- Wolf Schneider KI – Wolf-Schneider-KI: https://www.journalist.de/inhalt-und-archiv/
- ChatGPT open ai tool ist nicht mit dem Internet (Suchmaschinen) verbunden. https://chat.openai.com/
- Bing CoPilot (ChatGPT) https://www.bing.com/copilot ist verbunden, sowie Google Bard: https://gemini.google.com/app
- Inhalte auf KI prüfen. Wahrscheinlich KI soll weniger als 30% Beispiel: https://quillbot.com/ai-content-detector
- Perplexity.ai – sehr gute Suchmaschine
- https://claude.ai/ – fuer schreiben und coden
AI Bilder Tools
- Experimentieren Sie mit Deep Dream Generator (https://deepdreamgenerator.com/) und erstellen Sie ein eigenes Kunstwerk. Reflektieren Sie über die Auswirkungen von KI auf künstlerische Prozesse.
- https://www.canva.com/ Canva Bilder & Movies
- https://www.bing.com/ Bing Bilder
- https://www.freepik.com/pikaso/ai-image-generator – mehrere Bilder!
- https://flux1.ai/create Nanobanana image tool
- https://stablediffusionweb.com/ Stable Diffusion Bilder
- https://hotpot.ai/art-generator Hotspot Bilder, Writing, Games …
- https://ai.invideo.io video tool
- https://gemini.google.com/app
- https://notebook.google.com/ Notebbok fuer Infographics usw.
Tool-Überblick

| Tool | Größte Stärke | Gut zu wissen |
|---|---|---|
| Claude | Textqualität, Programmieren, sorgfältige/abgewogene Antworten | Führt bei mehreren Coding- und Schreibqualitäts-Benchmarks; vorsichtiger bei unsicheren Aussagen |
| ChatGPT | Breite, allgemeine Vielseitigkeit, größtes Ökosystem | Nach wie vor mit Abstand das meistgenutzte Tool; breitester Funktionsumfang |
| Gemini | Google-Integration, multimodale Aufgaben, Preis | Tiefe Workspace-Integration; stark und schnell wachsend bei rohen Benchmark-Werten |
| Perplexity | Recherche mit Quellenangaben, Echtzeit-Informationen | Native Quellenangabe — am besten für „Zeig mir, woher das kommt“-Aufgaben |
Praxis – Tool-Vergleichsübung
| Tool | Prompt | Antwort (Kurzfassung) |
| gemini | rezepte fuer pasta | Zutaten und zubereitung von drei klassische, schmackhafte Pasta-Rezepte, die sich schnell und einfach zubereiten lassen. Spaghetti Cacio e Pepe. Penne all’Arrabbiata. Tagliatelle al Limone. |
| claude | rezepte fuer pasta | |
| chatGPT | rezepte fuer pasta | |
| perplexity | rezepte fuer pasta |
Was stimmt / überzeugt? Was fehlt, ist falsch oder wirkt unsicher?
Modul 1: Die 6 W-Fragen
Ziel: weg vom Einzeiler, hin zur präzisen Aufgabenbeschreibung. Kontext-Aufbau über Was, Wo, Wie, Wer, Wann, Warum.
Beispiel – schlechter Prompt
„Schreibe einen (entschuldigen) Email für mein Chef.“
Was soll die E-Mail überhaupt aussagen? wofür du dich entschuldigst?
Wie soll der Ton sein? (formell, locker, entschuldigend, bestimmt …)
Warum wird die E-Mail geschrieben? (Anlass/Ziel)
Wer ist der Chef, wie ist die Beziehung? (das beeinflusst Anrede und Ton)
usw. …
Beispiel – guter Prompt (6 W-Fragen)
- „Schreibe eine Entschuldigungs-E-Mail (Was)
- an meinen Chef (Wo/An wen).
- Der Ton soll professionell, aber persönlich und aufrichtig (Wie) sein.
- Ich bin der Absender, ein Mitarbeiter, der eine wichtige Deadline verpasst hat (Wer),
- die E-Mail soll ich heute noch verschicken, bevor mein Chef selbst nachfragt (Wann),
- um Verantwortung zu übernehmen, das Vertrauen nicht zu verlieren und eine Lösung anzubieten (Warum).“
Query Fan-Out: Wie KI eine Frage beantwortet
So arbeiten viele KI-Suchsysteme intern (z. B. Perplexity, Google AI Overviews): Sie teilen eine Eingabeaufforderung in mehrere kleinere Abfragen auf, finden Antworten auf jede einzelne anhand von Quellen und fassen diese zu einer vollständigen Antwort zusammen. (aber das ist nicht alles)
Das erklärt, warum breit angelegte, in Unterfragen gegliederte Inhalte bessere Chancen auf Zitierung haben.
Beispiel: Die Anfrage „Was sind die besten Trail-Laufschuhe für Anfänger?“ wird intern in Unterfragen zerlegt –
- „Was macht einen Laufschuh anfängerfreundlich?“,
- „Welche Marken werden empfohlen?“,
- „Wie unterscheiden sich Trail- von Straßenschuhen?“
- – und jede davon einzeln recherchiert.
- Ein Blogartikel, der genau diese Unterfragen als eigene Abschnitte (z. B. mit H2-Zwischenüberschriften) behandelt, wird bei dieser Recherche eher gefunden und zitiert als ein unstrukturierter Fließtext.

Bessere Prompts?
Wir nennen es teil von „Priming“
Ohne Chain-of-Thought (direkte Antwort):
- Frage: „Soll ich heute mit dem Fahrrad oder dem Auto zur Arbeit fahren?“
- Antwort: „Nimm das Fahrrad.“
Man weiß nicht, warum — vielleicht war es nur eine Vermutung, vielleicht wurde etwas Wichtiges übersehen (z. B. dass es regnet).
Mit Chain-of-Thought (Schritt-für-Schritt-Überlegung):
Frage: dieselbe
Antwort:
- „Wie ist das Wetter? → Es soll heute trocken bleiben, laut Vorhersage.“
- „Wie viel Zeit habe ich? → Ich habe 30 Minuten, das Fahrrad braucht 20, das Auto 15 (aber mit Parkplatzsuche eher 25).“
- „Muss ich etwas Sperriges transportieren? → Nein, nur meinen Rucksack.“
- „Fazit: Da es trocken bleibt, genug Zeit da ist und nichts zu transportieren ist, ist das Fahrrad die bessere Wahl.“
Wenn Sie KI zur Erstellung einer Eingabeaufforderung nutzen, stellen Sie noch eine zusätzliche Frage, bevor Sie fertig sind: „Was weiß ich nicht, worüber ich Sie fragen sollte?“
Dadurch werden regelmäßig Einschränkungen, Randfälle und langweilige Details zutage gefördert, von denen ich zunächst nicht genug wusste, um sie einzubeziehen.
Praxis (25 Min.)
Eigene, reales Thema waehlen und wenden die 6 W-Fragen an – Text- und Bild-Prompt. Dieses Thema wird zum persönlichen Projekt für beide Kurstage.
Die 6 W-Fragen
Schlechter Prompt: „Schreibe einen Text über vegane Ernährung für meine Website.“
Guter Prompt (6 W-Fragen):
„Erstelle einen Blog-Artikel (Was) für eine Fitness-Website (Wo). Der Text soll wissenschaftlich fundiert, aber leicht verständlich (Wie) sein. Zielgruppe sind Hobby-Sportler (Wer), die sich zur Neujahrs-Motivation (Wann) umstellen möchten, um Vorurteile über Proteinmangel abzubauen (Warum).“
Prompt (Text):
Schreibe eine kurze WhatsApp-Nachricht (Was) für das schwarze Brett in meinem Mehrfamilienhaus (Wo).
Der Ton soll freundlich und höflich sein (Wie).
Sie richtet sich an meine Nachbarn (Wer), vor dem kommenden Wochenende (Wann),
um über eine Geburtstagsfeier und mögliche Lautstärke zu informieren (Warum).
Prompt (Bild):
Erstelle eine freundliche Illustration eines Hausflurs mit schwarzem Brett.
Die Stimmung soll warm und nachbarschaftlich sein.
Zeige einen dezenten Geburtstagsbezug (z. B. Ballons oder ein Kuchen-Icon).
Moderner, sauberer Stil, weiche Farben, realistisch, leicht illustriert.
Modul 2: PARTS-Framework
Persona, Aim, Recipients, Theme, Structure – Rollenzuweisung verändert die Antwortqualität und erzwingt ein klares Ausgabeformat.
Rolle. Ziel. Zielgruppe. Thema. Aufbau. oder Wer? – Warum? – Für wen? – Worum? – Wie?
Beispiel – guter Prompt (PARTS)
- Persona: Agiere als erfahrener SEO- und Social-Media-Spezialist.
- Aim: Erstelle eine Keyword-Strategie und einen Redaktionsplan für eine Woche.
- Recipients: Kleine Onlineshop-Besitzer im Bereich Bio-Lebensmittel.
- Theme: Nachhaltigkeit und regionale Lieferketten.
- Structure: Tabelle mit Wochentag, Fokus-Keyword, Beitrags-Idee, Call-to-Action.
Praxis (30 Min.)
Das eigene Projekt aus Modul 1 wird mit PARTS zu einer strukturierten Tabelle ausgebaut.
Das PARTS-Framework (Rolle & Struktur)
Schlechter Prompt: „Gib mir Tipps für mein Marketing auf LinkedIn.“
Guter Prompt (PARTS):
Persona: Agiere als erfahrener SEO- und Social-Media-Spezialist.
Aim: Erstelle eine Keyword-Strategie und einen Redaktionsplan für eine Woche.
Recipients: Kleine Onlineshop-Besitzer im Bereich Bio-Lebensmittel.
Theme: Nachhaltigkeit und regionale Lieferketten.
Structure: Erstelle eine Tabelle mit den Spalten: Wochentag, Fokus-Keyword, Beitrags-Idee und Call-to-Action.
Prompt (Text):
Persona: Agiere als erfahrener Reiseplaner.
Aim (Ziel): Erstelle einen 3-tägigen Städtetrip-Reiseplan.
Recipients (Zielgruppe): Ein Paar Anfang 30.
Theme (Thema): Erste Reise nach Rom mit Fokus auf Essen und Kultur.
Structure (Struktur): Tagesplan mit Morgen-, Nachmittags- und Abendprogramm.
Prompt (Bild):
Agiere als professioneller Reisefotograf.
Erstelle eine cineastische Stadtszene von Rom für Erstbesucher.
Fokus auf Essen, historische Straßen und romantische Atmosphäre.
Golden-Hour-Licht, realistischer Fotostil, lebendig, aber nicht überfüllt.
Meta-Prompting – KI als Prompt-Assistent
Theorie
Statt jeden Prompt selbst mit den Frameworks zu bauen, kann man die KI direkt bitten, den passenden Prompt zu formulieren: Man beschreibt der KI das Ziel, nicht die Prompt-Struktur – die KI schlägt dann selbst einen strukturierten Prompt vor.
Beispiel
Eigener Prompt (Schritt 1): „Schreibe eine Produktbeschreibung für einen Rucksack.“
Meta-Prompt an die KI (Schritt 2): „Ich möchte eine überzeugende Produktbeschreibung für einen wasserdichten Wanderrucksack schreiben, die auf Instagram gepostet wird und junge Outdoor-Fans anspricht. Schlage mir einen guten Prompt dafür vor, der Rolle, Zielgruppe, Ton und Format berücksichtigt.“
KI-generierter Prompt (Beispielausgabe): „Agiere als Outdoor-Marketing-Experte. Schreibe eine Instagram-Caption für einen wasserdichten Wanderrucksack. Zielgruppe: Abenteuerlustige 20–30-Jährige. Ton: Energetisch, inspirierend. Länge: max. 100 Wörter. Struktur: Aufmerksamkeitsstarker Einstieg + 2 Kernvorteile + Call-to-Action mit Hashtag-Vorschlägen.“
Praxis (25 Min.)
- Schritt 1: Eigenen besten Prompt zum persönlichen Projekt schreiben (mit den gelernten Frameworks) und Ergebnis notieren.
- Schritt 2: Der KI das Ziel in eigenen Worten beschreiben und um einen Prompt-Vorschlag bitten.
- Schritt 3: Den KI-generierten Prompt ausführen.
- Schritt 4: Beide Ergebnisse vergleichen – Reflexion: Welche Elemente (Rolle, Constraints, Format) hat die KI ergänzt, die man selbst vergessen hatte?
Bonus Modul: Bild- und Video-Prompting
Schlechter Prompt: bild erstellen: Nudeln mit Pilzen auf einem Teller (ChatGPT links, Gemini rechts)
Ergebnise: Nicht so schlecht!


Warum erzeugen kurze Prompts so detaillierte Bilder?
Implizite Erweiterung (Implicit Expansion): Bild-KIs füllen Wissenslücken anhand ihrer Trainingsdaten. Wenn Du Holzton, Lichtstimmung oder Kamerawinkel nicht vorgebst, wählt das Modell automatisch das aus, was in der professionellen Food-Fotografie für „Pasta mit Pilzen“ am häufigsten und ansprechendsten ist.
Standard-Voreinstellungen: Die meisten modernen Bildgeneratoren fügen realistischen Texturen, eine unscharfe Hintergrund-Bokehwirkung und warme Lichtstimmungen automatisch hinzu.
Ein langer Prompt macht ein Bild nicht zwangsläufig schöner – er gibt Dir stattdessen gezielte Stellschrauben an die Hand für:
- Exakte Platzierung: Gezielte Vorgaben für Zutaten, Saucenkonsistenz, Geschirr oder Dekorationselemente, anstatt diese der KI zu überlassen.
- Kamera- & Objektiv-Setup: Festlegung von Brennweite (z. B.
85mm f/1.8vs.24mm Weitwinkel), Seitenverhältnis (1:1vs.16:9) oder Perspektive (Flatlay von obenvs.Augenhöhe). - Künstlerischer Stil & Stimmung: Wechsel von rustikaler Landhaus-Beleuchtung zu cleaner High-Key-Werbefotografie, Retro-Film-Look oder Vektorillustration.
Bessere Prompting für die Bilderstellung
Es gibt kein einzelnes, offiziell genormtes Framework für Bild-Prompts wie „PARTS“ für Text – aber es gibt einen klaren De-facto-Standard, der sich über nahezu alle großen Plattformen (Midjourney, DALL-E/GPT Image, Flux, Nano Banana) wiederholt:
Subjekt → Medium/Stil → Komposition → Licht → Farbe → Stimmung → Technische Parameter
(derselbe grundlegende Ansatz als KERNEL, PARTS & co: Eine einzeilige Anforderung wird durch eine Checkliste einzelner Komponenten ersetzt, sodass das Modell konkrete Rahmenbedingungen anstelle vager Anweisungen erhält.)
Prompt:
- „Eine rustikale Portion frisch geschwenkte Tagliatelle mit einem reichhaltigen Waldpilz-Ragout,
- im Stil hochwertiger Food-Fotografie,
- Nahaufnahme im 45-Grad-Winkel mit geringer Schärfentiefe,
- weiches natürliches Fensterlicht von der Seite mit sanften Schatten,
- warme Erdtöne in Kastanienbraun, cremigem Elfenbein und frischem Petersiliengrün,
- gemütliche und handwerkliche Atmosphäre, extrem detaillierte Textur,
- fotorealistisch, aufgenommen mit einem 85mm-Objektiv, f/2.8 –ar 4:3 –v 6.0„
Aufbau nach deiner Struktur:
- Subjekt: Frisch geschwenkte Tagliatelle mit reichhaltigem Waldpilz-Ragout, feinem Parmesansegel und frischer glatter Petersilie
- Medium/Stil: High-End Food-Fotografie, editorial Kochbuch-Stil
- Komposition: Nahaufnahme im 45-Grad-Winkel, geringe Schärfentiefe, zentriert auf einem dunklen, strukturierten Keramikteller
- Licht: Weiches, natürliches Seitenlicht wie durch ein Fenster, sanfte Schatten und dezente Glanzlichter auf der Pasta
- Farbe: Warme Erdton-Palette mit tiefem Braun, cremigem Elfenbein und leuchtenden grünen Akzenten
- Stimmung: Einladend, gemütlich, rustikal und handwerklich
- Technische Parameter: Extrem detaillierte Texturen, fotorealistisch, 85mm Makro-Look, f/2.8, 8k Auflösung
--ar 4:3 --v 6.0


Copilot (rechts) Gemini (oben) freepki/magnific (unten)

Erstelle ein realistisches Bild von Rührei in einer Pfanne. Keine Personen sichtbar. Minimalistische Küchenausstattung. Neutrales Licht, saubere Komposition, instruktiver Stil. GEMINI ohne SEED unten

Erstelle ein realistisches Bild von Rührei in einer Pfanne. GEMINI MIT SEED unten

Google nootebook LM fuer Infografik unten: link zum, Seite oder mit prompt als Text input:
Dieser Text bietet einen umfassenden Überblick über Allergien bei Hunden, wobei die Ursachen von Umweltfaktoren bis hin zu Futtermittelunverträglichkeiten reichen. Häufige Anzeichen wie starker Juckreiz, Hautveränderungen und wiederkehrende Ohrenentzündungen werden als zentrale Warnsignale hervorgehoben. Zur Diagnose von Nahrungsmittelallergien wird die Ausschlussdiät als zuverlässigste Methode unter tierärztlicher Aufsicht detailliert beschrieben. Zudem enthält die Quelle praktische Ratschläge für den Tierarztbesuch und die schrittweise Futterumstellung, um das Wohlbefinden des Tieres zu verbessern. Abschließend wird betont, wie wichtig eine frühzeitige Erkennung der Symptome für eine erfolgreiche Behandlung ist.

Für Video kommen darauf aufbauend genau die Elemente hinzu, die ein Standbild nicht braucht: Bewegung, Zeit und (bei manchen Tools) Ton. Aktuelle Prompt-Leitfäden der Anbieter selbst beschreiben das sehr ähnlich:
- Runway empfiehlt eine Vierer-Formel: Kamerabewegung beschreiben, die Szene festlegen, die Handlung angeben, dann Details ergänzen – mit dem Einstellungstyp beginnen und durchgehend positive Formulierungen verwenden.
- Sora-Leitfäden empfehlen die Reihenfolge Subjekt, Handlung, Kamera (Bewegung, Objektiv, Distanz), Umgebung, Licht, Stimmung und Stil – in genau dieser Reihenfolge.
- Veo 3 arbeitet laut aktuellen Leitfäden mit fünf Ebenen: Subjekt und Handlung, Kamera, Umgebung und Licht, Stil und Stimmung sowie Audio.
- Zusammengefasst: Ein Video-Prompt ist im Kern ein Bild-Prompt plus Zeit – Subjekt, Stil, Licht, Komposition und Stimmung bleiben, dazu kommen Kamerabewegung, Dauer und Ton.
Praxistipp: Ein einzelner, klar benannter Kamerabewegungs-Befehl pro Clip liefert deutlich bessere Ergebnisse als mehrere kombinierte Bewegungen. Das lässt sich direkt als „Negative Prompting“ fürs Video einführen (analog zu KERNEL): nicht „dynamische, spannende Kamera“, sondern genau ein Begriff wie „langsamer Dolly-in“. Mehr Bilder Prompts here: Gptprompts
Tool-Überblick: Bild (kostenpflichtig, Referenz)
| Tool | Größte Stärke | Gut zu wissen |
|---|---|---|
| Midjourney | Künstlerischste Ergebnisse, sehr konsistente Serien | Eigene Bildsprache; schwächer bei Text im Bild |
| DALL-E / GPT Image | Versteht komplexe, umgangssprachliche Beschreibungen am besten | In ChatGPT integriert |
| Flux (Black Forest Labs, DE) | Fotorealismus, präzises Text-Rendering, authentische europäische Szenen | Auch als Open-Source-Modell nutzbar |
| Ideogram | Führend bei Schrift/Text im Bild | Erste Wahl für Logos, Poster |
| Adobe Firefly | Rechtlich abgesichert (nur lizenziertes Trainingsmaterial) | Beste Wahl für kommerzielle Kundenprojekte |
Kostenlose Plattformen – Bild
| Tool | Kostenloses Kontingent | Zugang |
|---|---|---|
| Google Gemini (Nano Banana) | Kostenlos nutzbar, mit gewissen Limits | gemini.google.com |
| Bing Image Creator / Copilot Designer | Kostenlos, mit täglichem „Boost“-Kontingent | bing.com/images/create |
| ChatGPT (GPT Image) | Begrenzte kostenlose Generierungen im Free-Tier | chat.openai.com |
| Stable Diffusion | Komplett kostenlos, aber eigene GPU-Hardware nötig (lokal) | Open Source |
| Ideogram / Adobe Firefly | Begrenzte kostenlose Startguthaben | jeweilige Website |
Kostenlose Kontingente ändern sich häufig – vor dem Kurs kurz prüfen. Kostenlose Versionen erzeugen oft ein Wasserzeichen oder eine niedrigere Auflösung.
Kostenlose Plattformen – Video
Aktueller Stand: Der Sora-Consumer-App-Zugang wurde im April 2026 eingestellt; die API läuft laut Ankündigung im September 2026 aus – Sora eignet sich daher aktuell nicht mehr als Empfehlung für kostenlosen Einstieg. Blogpost zum Thema: PixVerse
| Tool | Kostenloses Kontingent | Gut zu wissen |
|---|---|---|
| Google Veo (über Gemini) | 5–10 Generierungen/Tag, ohne Wasserzeichen | Clips bis ca. 8 Sekunden; aktuell bestes kostenloses Ergebnis in puncto Qualität |
| Kling AI | 66 Credits pro Tag, täglich neu (reicht für 2–3 Clips) | Großzügigstes laufendes Freikontingent |
| Pika | 80 Credits pro Monat | Gut für stilisierte Social-Clips |
| Luma Dream Machine | 30–50 Generierungen pro Monat | Stark bei Tiefe/Raumwirkung |
| InVideo AI | 10 kostenlose Videos pro Monat | Eher Editor mit KI-Video-Baustein als reiner Generator |
Hinweis: Kostenlose Tarife haben fast immer Wasserzeichen und/oder Auflösungslimits – für den Kurs reicht das zum Ausprobieren völlig aus.
Schlecht Prompt: „Fotorealistische Frau Mitte 40 am Schreibtisch, Morgen, ruhig und konzentriert.“



Gute Prompt:
- Subjekt: Frau Mitte 40 an einem minimalistischen Schreibtisch
- Medium/Stil: Fotorealistisch, redaktionelle Fotografie
- Komposition: Halbnah, leicht seitlich
- Licht: Weiches Morgenlicht durch große Fenster
- Farbe: Warme Holztöne
- Stimmung: Ruhig, konzentriert
- Technik: 16:9, keine sichtbaren Markenlogos
Adaptiert für Gemini/Nano Banana (kostenlos):
„Fotorealistische Szene: Frau Mitte 40 arbeitet konzentriert an einem aufgeräumten Schreibtisch in einem hellen Homeoffice mit großen Fenstern. Weiches, warmes Morgenlicht, Holztöne, ruhige Atmosphäre, Seitenverhältnis 16:9.“
Adaptiert für Bing Image Creator (kostenlos):
„Redaktionsfoto: Frau in den Vierzigern an einem minimalistisch gestalteten Schreibtisch, helles Homeoffice, sanftes Morgenlicht durch das Fenster, warme Holztöne, ruhige, konzentrierte Atmosphäre, keine sichtbaren Logos“
KI-Antworten sind nur ein erster Entwurf



KI Modelle wurden mit überlappenden Ausschnitten aus Internet-Bildern und -Texten trainiert – Millionen von Fotos von Cafés, Büros, Sonnenuntergängen usw., jeweils mit Bildbeschreibungen versehen. Dadurch haben alle Modelle unabhängig voneinander ähnliche statistische Zusammenhänge gelernt. See more: Wi KI Funktioniert
Beispiel-Prompt: Video (gleiches Motiv, jetzt mit Bewegung + Zeit)
„Statische Halbnah-Einstellung: Frau Mitte 40 sitzt an einem Schreibtisch und beginnt zu tippen. Kamera: langsamer Push-in über 5 Sekunden. Licht: warmes Morgenlicht durch Fenster. Stimmung: ruhig, konzentriert. Dauer: 8 Sekunden.“
→ Getestet z. B. in Veo (Gemini, kostenlos) oder Kling AI (kostenlos, Tageskontingent).
Der Seed-Prozess – noch einmal von Anfang an
Derselbe Prompt kann bei zwei Durchläufen unterschiedliche Antworten liefern, weil die KI bei jedem Wort aus mehreren wahrscheinlichen Optionen zufällig auswählt (gesteuert über einen Parameter namens „Temperatur“).
Was passiert technisch, Schritt für Schritt:
- Jede KI-Generierung – egal ob Bild oder Text – startet nicht bei null, sondern bei einem Zufallswert. Diesen Startwert nennt man Seed.
- Bei Bildern ist dieser Seed buchstäblich ein Muster aus visuellem Rauschen („Fernsehschnee“), aus dem die KI Schritt für Schritt ein Bild herausformt – geleitet von Ihrem Prompt.
- Bei Text ist der vergleichbare Mechanismus, dass die KI bei jedem einzelnen Wort aus mehreren wahrscheinlichen Kandidaten wählt – gesteuert über einen Zufallsparameter (meist „Temperatur“ genannt, technisch eng mit dem Seed-Konzept verwandt).
- Ist der Seed zufällig (Standardeinstellung überall): jedes Mal ein neues, anderes Ergebnis – selbst bei identischem Prompt.
- Ist der Seed fest eingestellt: Die KI startet zwar vom gleichen Punkt aus, aber sobald sich auch nur ein Wort im Prompt ändert, wird die gesamte Antwort neu durchdacht – nicht nur die geänderte Stelle. Deshalb macht ein fester Seed Ergebnisse ähnlicher, aber nie garantiert identisch.
Die eine Formel, die für Bild und Text gilt:
Ergebnis = Seed (Zufallsstart) + Prompt (Ihre Anweisung)
Ändert sich einer der beiden Faktoren, ändert sich das gesamte Ergebnis – nicht nur der geänderte Teil.
Das ist der rote Faden, der durch den ganzen Kurs lief: von „Nicht-Determinismus“ am Anfang bis zur Konsistenz-Frage bei Bildern am Ende – derselbe Mechanismus, zweimal angewendet.
Kann man den Seed beeinflussen?
Ja – allerdings nur in bestimmten Tools, und der Zugriff unterscheidet sich deutlich zwischen kostenlosen Consumer-Anwendungen und technischeren Plattformen.
Bild:
- Midjourney: manuell einstellbar über den Parameter
--seed - Stable Diffusion / Flux (v. a. selbst gehostet oder über API): frei einstellbar
- DALL-E/GPT Image, Gemini/Nano Banana, Bing Image Creator (die meisten kostenlosen Tools): kein manueller Zugriff – der Zufall bleibt verborgen
Text:
- Über API (OpenAI, Anthropic u. a.): oft ein
seed-Parameter vorhanden – aber keine hundertprozentige Garantie, da serverseitige Faktoren trotzdem leichte Abweichungen verursachen können - Normale Chat-Oberflächen (ChatGPT, Claude, Gemini): keine Seed-Kontrolle, vollständig verborgen
In den meisten kostenlosen Tools ist der Seed unsichtbar – deshalb bleibt der Prompt Ihr wichtigstes Werkzeug.
Übung: Ein Prompt, zweimal getestet
Für Text (in einem beliebigen Chat-Tool, zweimal nacheinander eingeben):
„Beschreibe in genau zwei Sätzen, wie ein perfekter Feierabend aussieht.“
→ Beobachten: Beide Antworten behandeln dasselbe Thema, aber keine ist wortgleich.
Für Bild (in einem kostenlosen Tool wie Gemini/Nano Banana, zweimal nacheinander eingeben):
„Ein gemütliches Café am frühen Morgen, warmes Licht, ein Buch und eine Kaffeetasse auf dem Tisch, fotorealistisch.“
→ Beobachten: Beide Bilder zeigen dasselbe Motiv, aber Details, Anordnung und Stimmung unterscheiden sich.
„Was verändert sich – und was bleibt gleich?“
„KI liefert nie dasselbe Ergebnis zweimal – aber mit einem klaren Prompt liefert sie immer ein gutes.
Prompting heißt nicht, den Zufall auszuschalten, sondern ihm eine verlässliche Richtung zu geben.“
Tag 2 — Vertiefung & Verantwortung (18:30–21:00)
| Zeit | Block |
| 18:30–18:45 | Rückblick: Projekt aus Tag 1 |
| 18:45–19:45 | Modul 3: KERNEL-Framework inkl. Negative Prompting |
| 19:45–20:00 | Pause |
| 20:00–20:30 | Modul 4: T.C.R.E.I. – Evaluate & Iterate |
| 20:30–21:00 | Modul 5: Qualitätskontrolle & Tool-Vergleich, Abschluss |
Rückblick
Teilnehmende öffnen ihr Tag-1-Projekt wieder. Kurze Fragerunde zu offenen Punkten.
Modul 3: KERNEL-Framework
Keep it simple – Explicit constraints – Reproducible – Narrow scope – Easy to verify – Logical structure
Auf Deutsch:
K – Einfach halten | E – Explizite Vorgaben | R – Reproduzierbar | N – Enger Fokus | E – Leicht überprüfbar | L – Logische Struktur
Multistep-Prompts: komplexe Aufgaben in Schritten zerlegen, statt alles in einen Prompt zu packen – z. B. erst die Struktur anfragen, dann die Details.
KERNEL macht diese Schritte präzise: Keep it simple, Explicit constraints, Reproducible, Narrow scope, Easy to verify, Logical structure.
Beispiel – guter Prompt (KERNEL)
- „K: Erstelle einen Text über Trail-Laufschuhe.
- E: Verwende keine Passivsätze, keine Markennamen, keine Absätze über 5 Zeilen.
- R: Standard-Marketing-Kriterien.
- N: Nur technische Vorteile der Sohle.
- E: Genau 200 Wörter. L
- : Kontext → Aufgabe → Format.“
Negative Prompting
Explizit benennen, was die KI weglassen soll (Tonalität, Inhalte, Stilmittel) – eine eigene Zeile im Prompt, nicht nur eine Nebenbemerkung.
Beispiel – guter Prompt (KERNEL, Bild)
„Erstelle ein realistisches Schritt-für-Schritt-Bild von Rührei in einer Pfanne. Keine Personen sichtbar. Minimalistische Küchenausstattung. Neutrales Licht, saubere Komposition, instruktiver Stil.“
Praxis (25 Min.)
Das eigene Projekt wird mit KERNEL-Constraints und mindestens einer Negativ-Anweisung verschärft.
KERNEL-Framework (Präzision & Grenzen)
Schlechter Prompt: „Schreibe einen SEO-Text über Laufschuhe und achte darauf, dass er gut rankt und keine Fehler hat.“
Guter Prompt (KERNEL):
„K (Keep it simple): Erstelle einen SEO-Text über Trail-Laufschuhe.
E (Explicit constraints): Verwende keine Passivsätze. Erwähne keine Markennamen. Keine Absätze über 5 Zeilen.
R (Reproducible): Nutze die Standard-SEO-Kriterien für 2024.
N (Narrow scope): Konzentriere dich nur auf die technischen Vorteile der Sohle.
E (Easy to verify): Der Text muss genau 200 Wörter lang sein.
L (Logical structure): Kontext (Vorteile im Gelände) -> Aufgabe (Text schreiben) -> Format (Fließtext).“
Prompt (Text):
K (Keep it simple): Schreibe eine Anleitung für Rührei.
E (Explicit constraints): Verwende nur kurze Sätze. Keine Emojis. Kein Slang.
R (Reproducible): Gehe von normaler Küchenausstattung aus.
N (Narrow scope): Konzentriere dich nur auf das Kochen, nicht auf das Servieren.
E (Easy to verify): Genau 6 Schritte.
L (Logical structure): Zutaten → Vorbereitung → Kochschritte.
Prompt (Bild):
Erstelle ein realistisches Schritt-für-Schritt-Bild von Rührei in einer Pfanne.
Keine Personen sichtbar.
Minimalistische Küchenausstattung.
Neutrales Licht, saubere Komposition, instruktiver Stil.
Negative Prompting
Explizit benennen, was die KI weglassen soll (Tonalität, Inhalte, Stilmittel) – als eigene Zeile im Prompt, nicht nur als Nebenbemerkung. Im Rührei-Beispiel oben steckt das bereits in E (Explicit constraints): „Keine Emojis. Kein Slang.“ – klar benannt, statt nur implizit vorausgesetzt.
Prompt (Negative Prompting, eigenständiges Beispiel):
K (Keep it simple): Schreibe eine kurze Produktbeschreibung für Kopfhörer.
E (Explicit constraints): Keine Superlative wie „beste“ oder „revolutionär“. Keine technischen Fachbegriffe. Keine Ausrufezeichen.
R (Reproducible): Zielgruppe sind Einsteiger, kein Fachpublikum.
N (Narrow scope): Nur Tragekomfort und Akkulaufzeit erwähnen, nichts zu Klangqualität.
E (Easy to verify): Maximal 60 Wörter.
L (Logical structure): Nutzen → Eigenschaft → Call-to-Action.
Modul 4: T.C.R.E.I.-Framework
Task, Context, Reference, Evaluate, Iterate – Prompting als fortlaufender Dialog statt Einzelanfrage.
Aufgabe – Kontext – Referenz – Bewerten – Iterieren
Beispiel – guter Prompt (T.C.R.E.I. – Startschuss)
- „Task: Entwurf die Struktur für einen 2-stündigen Workshop über Zeitmanagement.
- Context: Ich leite ein Team von 10 Grafikdesignern.
- Reference: Nutze die Eisenhower-Matrix.
- Evaluate: Bewerte, ob der Zeitplan realistisch ist.
- Iterate: Ergänze eine 10-minütige Praxisübung.“
Beispiel – guter Prompt (T.C.R.E.I., Text + Bild im Paar)
Text: „Task: Erstelle eine Morgenroutine für bessere Konzentration. Context: Ich arbeite im Homeoffice und beginne um 9 Uhr. Reference: Inspiriert von der Pomodoro-Technik. Evaluate: Bewerte, ob die Routine realistisch für Menschen mit Kindern ist. Iterate: Passe die Routine so an, dass sie in 45 Minuten umsetzbar ist.“
Bild: „Erstelle eine ruhige Homeoffice-Morgenszene. Schreibtisch am Fenster, Kaffeetasse, Notizbuch und Timer. Frühes Morgenlicht, gemütlich-produktive Atmosphäre, realistischer Stil.“
Die 45-Minuten-Morgenroutine für Fokus (8:15 – 9:00 Uhr)
Die Routine nutzt das Prinzip von fokussierten Aktivitätsblöcken (analog zu Pomodoro-Einheiten) gefolgt von kurzen, bewussten Micro-Pausen, um das Gehirn auf Konzentration einzustimmen.
Block 1: Reaktivierung & Präsenz (15 Minuten | 8:15 – 8:30 Uhr)
Ziel: Körperliches Erwachen & visuelle Reizverarbeitung (Tageslicht).
- 10 Min – Hydration & Bewegung: Ein großes Glas Wasser trinken. Kurzes Dehnen oder 5 Minuten ans offene Fenster / auf den Balkon stellen, um natürliches Tageslicht aufzunehmen (stoppt die Melatonin-Ausschüttung und signalisiert dem Gehirn Startbereitschaft).
- 5 Min – Mikro-Pause & mentale Ausrichtung: Tief durchatmen, Smartphone noch nicht für geschäftliche E-Mails oder Social Media nutzen.
Block 2: Klarheit & Priorisierung (15 Minuten | 8:30 – 8:45 Uhr)
Ziel: Reduktion von Entscheidungsmüdigkeit (Decision Fatigue).
- 10 Min – Analoge Fokus-Planung (Die „1-3-Prinzip“-Methode): Schreib auf ein Blatt Papier genau eine Hauptaufgabe für den Tag sowie maximal drei kleinere Aufgaben.
- 5 Min – Arbeitsplatz-Prepare (Clean Desk): Den Schreibtisch von Ablenkungen befreien. Nur das bereitlegen, was für die erste Aufgabe nötig ist.
Block 3: Mentale Landung & Transition (15 Minuten | 8:45 – 9:00 Uhr)
Ziel: Reibungsloser Übergang in den ersten Arbeits-Sprint um 9:00 Uhr.
- 10 Min – Mentaler Fokus-Sprint: Ein kurzes Ritual (z. B. Tee/Kaffee zubereiten) ohne Multitasking. Während der Tee zieht, kurz gedanklich den Ablauf der ersten Arbeitsstunde durchgehen.
- 5 Min – Puffer & System-Start: Um 8:55 Uhr an den Schreibtisch setzen, benötigte Programme/Tabs öffnen, Benachrichtigungen stummschalten (Focus Mode aktivieren). Um 9:00 Uhr startet pünktlich der erste 25-Minuten-Pomodoro-Arbeitssprint.

Evaluation: Realismus für Menschen mit Kindern
Bewertung: Gut umsetzbar, sofern der zeitliche Rahmen flexibel gehandhabt wird.
- Stärken für Eltern:
- Klare Zeitfenster: Die Aufteilung in 15-Minuten-Blöcke ist modular. Wenn Kinder morgens unvorhergesehene Aufmerksamkeit brauchen, lässt sich ein Block verkürzen oder verschieben, ohne dass das Gesamtkonzept zusammenbricht.
- Kein Perfektionszwang: Die Routine erfordert keine stundenlange Meditation oder aufwendiges Kochen, was mit Kindern oft unrealistisch ist.
- Herausforderungen & Anpassungen für den Familienalltag:
- Zeitfenster vor 8:15 Uhr: Diese Routine geht davon aus, dass Kinder ab 8:15 Uhr bereits versorgt/in Schule oder Kita sind bzw. sich selbst beschäftigen können. Sollte der Morgen mit Kindern bis 8:30 Uhr dauern, kann die Routine komprimiert von 8:30 bis 9:00 Uhr in zwei 15-Minuten-Blöcken durchgeführt werden (Block 1 & 2 zusammenlegen).
- Ablenkungsgefahr: Die 5-minütige Arbeitsplatz-Vorbereitung (Block 2) ist besonders für Eltern essenziell, um den gedanklichen Wechsel von „Familienmodus“ zu „Arbeitsmodus“ räumlich und mental zu vollziehen.
Praxis (25 Min.)
Das verschärfte Projekt wird durch einen echten Evaluate/Iterate-Dialog weiterentwickelt.
T.C.R.E.I.-Framework (Dialog & Iteration)
Schlechter Prompt: „Hilf mir, ein Konzept für einen Workshop zu machen.“
Guter Prompt (T.C.R.E.I. – Startschuss):
„Task: Entwurf die Struktur für einen 2-stündigen Workshop über Zeitmanagement.
Context: Ich leite ein Team von 10 Grafikdesignern, die oft unter Deadlines leiden.
Reference: Nutze die ‚Eisenhower-Matrix‘ als Kernmethode.
Evaluate: Sobald du fertig bist, bewerte selbst: Ist der Zeitplan realistisch für kreative Berufe?
Iterate: (Nach der Antwort): Das ist gut, aber ergänze jetzt noch eine 10-minütige praktische Übung zur Priorisierung von Kundenprojekten.“
Prompt (Text):
Task (Aufgabe): Erstelle eine Morgenroutine für bessere Konzentration.
Context (Kontext): Ich arbeite im Homeoffice und beginne um 9 Uhr.
Reference (Referenz): Inspiriert von der Pomodoro-Technik.
Evaluate (Bewerten): Bewerte nach der Erstellung, ob die Routine realistisch für Menschen mit Kindern ist.
Iterate (Iterieren): (Nach der Antwort) Passe die Routine so an, dass sie in 45 Minuten umsetzbar ist.
Prompt (Bild):
Erstelle eine ruhige Homeoffice-Morgenszene.
Schreibtisch am Fenster, Kaffeetasse, Notizbuch und Timer.
Frühes Morgenlicht, gemütlich-produktive Atmosphäre, realistischer Stil.
Minimalistische, warme Illustration einer 5-teiligen Abendroutine (21–23 Uhr) für besseren Schlaf: Laptop zuklappen, Dehnen/Spaziergang, Lesen mit Tee, Katze beim Spielen, Bett mit gedimmtem Licht. Ruhige Farbpalette, gemütliche Atmosphäre, flacher Illustrationsstil, als Zeitleiste angeordnet. COPILOT unten

Erstelle eine ruhige, warme Infografik-Illustration einer Abendroutine für besseren Schlaf, unterteilt in 5 Phasen von 21:00 bis 23:00 Uhr. Stil: minimalistisch, flache Illustration, gedämpfte Farbpalette (dunkelblau, warmes Orange/Gelb als Akzent, sanftes Beige), gemütliche Homeoffice-Atmosphäre am Abend. Zeige folgende Elemente symbolisch: einen Laptop, der zugeklappt wird; eine Person, die sich streckt/dehnt; eine gemütliche Leseecke mit Tee; eine Katze, die neben der Person spielt oder schläft; ein Bett mit gedimmtem Licht. Layout: vertikale Zeitleiste oder 5 kleine Kacheln nebeneinander, mit Uhrzeiten als dezente Beschriftung. Insgesamt entspannt, einladend, kein grelles Licht, keine Bildschirme im Vordergrund der späteren Phasen. GEMINI unten

Dieser Text präsentiert eine strukturierte Abendroutine, die speziell für Personen im Homeoffice entwickelt wurde, die spät am Abend Feierabend machen. Das Konzept nutzt eine strukturierte Zeitplanung, um den Übergang von der beruflichen Anspannung zur nächtlichen Ruhephasen in vier Phasen zu unterteilen. Durch den Einsatz von sanfter Bewegung, dem Verzicht auf digitale Geräte und festen hygienischen Ritualen wird der Körper schrittweise auf den Schlaf vorbereitet. Mentale Entlastung wird durch das Notieren von Aufgaben und gezielte Atemübungen erreicht, um Stress abzubauen. Ziel des Leitfadens ist es, innerhalb von zwei Stunden eine optimale Schlafqualität trotz eines späten Arbeitsendes zu gewährleisten. Diese Methode fördert eine bewusste Work-Life-Balance durch die klare Trennung von Beruf und Privatleben am Tagesende. GOOGLE NOTEBOOKLM unten

Weitere Anwendungsfelder: Automatisierung & Ideenfindung
Automatisierung: „Erstelle eine Vorlage für meinen wöchentlichen Statusbericht an mein Team.
Abschnitte: Erledigt, In Arbeit, Blockiert, Nächste Schritte.
Ich fülle künftig nur noch Stichpunkte ein, du formulierst daraus Fließtext.“
– so übernimmt KI wiederkehrende Routineaufgaben, statt jedes Mal neu formuliert zu werden.
Kreative Ideenfindung: „Nenne 10 unkonventionelle Ideen für ein Sommerfest im Büro mit 15 Personen und 300 € Budget. Sortiere nach Aufwand (niedrig/mittel/hoch).“
Brainstorming-Prompts profitieren von einer festen Anzahl, einer Sortierlogik und expliziten Rahmenbedingungen.
Übung: Die KI auffordern, ihre eigene Antwort auf einer Skala von 1–10 zu bewerten und 3 Verbesserungsvorschläge zu machen.
Dynamische Eingaben (Prompt-Vorlagen mit Platzhaltern)
Statt jeden Prompt neu zu schreiben, lohnt sich eine wiederverwendbare Vorlage mit Platzhaltern in eckigen Klammern, die je nach Situation ausgetauscht werden:
„Schreibe eine E-Mail an [EMPFÄNGER:IN] zum Thema [THEMA]. Ton: [TONALITÄT]. Länge: [ANZAHL] Wörter. Schließe mit [CALL-TO-ACTION].“
Diese Vorlage bleibt gleich – nur die Platzhalter ändern sich von Anwendungsfall zu Anwendungsfall, was besonders bei wiederkehrenden Aufgaben Zeit spart.
Excel sheet hochladen – hier ein beispiel:
Modul 5: Qualitätskontrolle & Tool-Vergleich
Theorie (10 Min.)
Nicht vergessen: Meta Prompting!
Anatomie eines Prompts: Ein effektiver Prompt hat weniger mit „Zauberwörtern“ zu tun als mit Struktur.
Er enthält:
- eine klare Rolle,
- eine definierte Aufgabe,
- nützlichen Kontext,
- eine logische Denkweise,
- ein spezifisches Ausgabeformat
- – und strikte Stopp-Bedingungen (klar definieren, wann die KI aufhören soll: Wortanzahl, Anzahl Punkte, „keine weiteren Vorschläge“).
Skalierung (1–10): Tonalität, Fachlichkeit und Kreativität lassen sich über Zahlen steuern, z. B.: „Tonalität (jung & dynamisch): 8/10. Fachlichkeit: 4/10.“ Bonus, falls Zeit bleibt: die KI ihre eigene Antwort auf einer Skala von 1–10 bewerten und 3 Verbesserungsvorschläge machen lassen (Rapid-Fire-Selbstbewertung).
Verantwortung: Halluzinationen erkennen, Bias-Check, Human-in-the-Loop-Prinzip. Es gibt kein „bestes“ KI-Tool – jedes hat andere Stärken.
Schlechter Prompt: „Schreibe die Produktbeschreibung professionell.“
Guter Prompt (Skalierung):
„Schreibe eine Produktbeschreibung für Bluetooth-Kopfhörer.
Format: 150 Wörter.
Tonalität (jung & dynamisch): 8/10.
Fachlichkeit (Expertise): 4/10.
Struktur: 1 fesselnder Satz + 3 Bullet Points + 1 Call-to-Action.“
Prompt (Text):
Schreibe eine Produktbeschreibung für eine wiederverwendbare Trinkflasche.
Länge: 120 Wörter.
Tonalität: Freundlich und motivierend (7/10).
Fachlichkeit: Niedrig (3/10).
Struktur:
– 1 emotionaler Einstiegssatz
– 3 Bullet Points mit Nutzenargumenten
– 1 kurzer Call-to-Action
Prompt (Bild):
Erstelle ein cleanes Produktbild einer wiederverwendbaren Trinkflasche.
Minimalistischer Hintergrund, natürliches Licht.
Lifestyle-Setting (Outdoor oder Schreibtisch).
Moderner, umweltfreundlicher Look, realistische Fotografie.
Praxis (20 Min.) – Tool-Vergleichsübung
Der fertige Projekt-Prompt wird parallel in zwei unterschiedlichen Tools getestet (z. B. Claude + Perplexity, oder ChatGPT + Gemini). Ergebnisse werden mit dem folgenden Arbeitsblatt verglichen:
| Tool | Antwort (Kurzfassung) | Was stimmt / überzeugt? | Was fehlt, ist falsch oder wirkt unsicher? |
Ziel der Übung: nicht „welches Tool gewinnt“, sondern das Prinzip verinnerlichen – KI-Antworten sind ein erster Entwurf, der überprüft werden muss.
Tool-Überblick

| Tool | Größte Stärke | Gut zu wissen |
|---|---|---|
| Claude | Textqualität, Programmieren, sorgfältige/abgewogene Antworten | Führt bei mehreren Coding- und Schreibqualitäts-Benchmarks; vorsichtiger bei unsicheren Aussagen |
| ChatGPT | Breite, allgemeine Vielseitigkeit, größtes Ökosystem | Nach wie vor mit Abstand das meistgenutzte Tool; breitester Funktionsumfang |
| Gemini | Google-Integration, multimodale Aufgaben, Preis | Tiefe Workspace-Integration; stark und schnell wachsend bei rohen Benchmark-Werten |
| Perplexity | Recherche mit Quellenangaben, Echtzeit-Informationen | Native Quellenangabe — am besten für „Zeig mir, woher das kommt“-Aufgaben |
Abschluss (21:00)
- Persönliches Prompt-Rezeptbuch mit allen vier Frameworks (6 W / PARTS / KERNEL / T.C.R.E.I.) als Handout.
- Ressourcen zum Weiterlernen (z. B. grow.google/intl/de/ki-trainings).
- Zusammenfassung: Prompting als Denkweise. Verabschiedung.
Urheberrecht & KI, Ausblick
- KI kann laut Urheberrecht nicht Urheberin sein; Trainingsdaten-Nutzung ist gesetzlich erlaubt.
- KI-Impressumspflicht bei veröffentlichten Inhalten.
- Serverstandort: ChatGPT, Gemini und Claude verarbeiten Daten überwiegend in den USA. Das ist ein Drittlandtransfer im Sinne der DSGVO – seit dem EU-US Data Privacy Framework rechtlich abgesichert, aber ein Punkt, den man kennen sollte, bevor man dienstlich sensible Daten eingibt.
- Trainingsdaten-Opt-out: Viele kostenlose KI-Tools nutzen Chat-Eingaben standardmäßig, um zukünftige Modelle zu trainieren. Das lässt sich meist in den Kontoeinstellungen abschalten (z. B. „Datenkontrollen“ bei ChatGPT, „Gemini Apps-Aktivität“ bei Google) – ein Blick lohnt sich vor dem produktiven Einsatz.
- Geschäftlicher Einsatz: Wer KI-Tools bei der Arbeit mit personenbezogenen Daten von Kund:innen oder Kolleg:innen nutzt, braucht dafür in der Regel einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) zwischen Arbeitgeber und Anbieter – das im Zweifel vorher mit der eigenen IT/Datenschutzbeauftragten klären.
- Projekt speichern/mitnehmen – wird an Tag 2 weiterentwickelt.
Urheberrecht & KI
Am 2. August 2026 tritt die Kennzeichnungspflicht der KI-Verordnung (AI Act) in Kraft. Deepfakes und bestimmte KI-generierte/manipulierte Texte müssen gekennzeichnet werden.
- realistisches KI-Foto einer als real erscheinenden Person
- KI-Foto eines beschädigten Firmenfahrzeugs nach einem angeblichen Unfall, das wie ein echtes Schadensfoto wirkt
- KI-generiertes „Nachrichtenfoto“ einer Explosion, die so nie stattgefunden hat, aber im Stil einer echten Agenturmeldung so wirkt als ob
- KI-generiertes Bild des Kölner Domplatzes, das wie eine echte Aufnahme wirkt
Wichtig: Ein Disclaimer, mit dem Sie pauschal darauf hinweisen, KI-Content einzusetzen, ist nicht ausreichend.
https://www.e-recht24.de/ki/13336-ki-kennzeichnungspflicht-fuer-unternehmer.html
Eine künstliche Intelligenz kann laut Urheberrecht nicht der Urheber der erstellten Inhalte sein und keine urheberrechtlich geschützten Werke erschaffen.
Gleichzeitig erlaubt das Urheberrechtsgesetz die Verwendung von urheberrechtlich geschützten Werken, um KI-Anwendungen zu trainieren. https://www.urheberrecht.de/kuenstliche-intelligenz
Ein Kunstwerk, das von einer künstlichen Intelligenz ohne menschliches Zutun geschaffen wurde, kann nach US-Recht nicht urheberrechtlich geschützt werden, entschied ein US-Gericht in Washington, D.C. 21. August 2023
KI Impressumspflicht: https://irights.info/artikel/welche-regeln-gelten-fuer-die-erzeugnisse-kuenstlicher-intelligenz/30724
Cheat-Sheet: Die vier Frameworks auf einen Blick
| Framework | Steht für | Einsatz |
| 6 W-Fragen | Was, Wo, Wie, Wer, Wann, Warum | Kontext für jeden Prompt aufbauen |
| PARTS | Persona, Aim, Recipients, Theme, Structure | Rolle & Ausgabeformat erzwingen |
| KERNEL | Keep it simple, Explicit constraints, Reproducible, Narrow scope, Easy to verify, Logical structure | Präzision & Grenzen bei komplexen Aufgaben |
| T.C.R.E.I. | Task, Context, Reference, Evaluate, Iterate | Mehrstufiger Dialog & Verbesserung |
Wie KI funktioniert, was sich auf das Ergebnis Ihrer Eingabe auswirken kann
Kontextfenster (Context Window)
die KI hat ein begrenztes „Gedächtnis“ pro Unterhaltung. Bei sehr langen Chats oder langen Dokumenten kann der Anfang aus dem Kontext „herausfallen“ – das erklärt, warum eine KI mitten in einem langen Gespräch plötzlich frühere Anweisungen vergisst.
Kein Live-Wissen ohne Internetzugriff
Tools wie das klassische ChatGPT oder Claude ohne Suchfunktion kennen nur Informationen bis zu ihrem Trainings-Stichtag. Nur Tools mit aktiver Websuche (Perplexity, Gemini mit Suche, Claude/ChatGPT mit aktivierter Websuche) haben aktuelle Informationen. Das ist der praktische Grund, warum Tool-Wahl bei aktuellen Themen wichtig ist.
Nicht-Determinismus
derselbe Prompt kann bei zwei Durchläufen unterschiedliche Antworten liefern, weil die KI bei jedem Wort aus mehreren wahrscheinlichen Optionen zufällig auswählt (gesteuert über einen Parameter namens „Temperatur“). Das erklärt, warum Reproduzierbarkeit (das „R“ in KERNEL) eine bewusste Anforderung ist, keine Selbstverständlichkeit.
Warum Halluzinationen entstehen
die KI „lügt“ nicht im menschlichen Sinne; sie generiert das statistisch plausibelste Wort, unabhängig davon, ob es faktisch stimmt. Bei Themen mit wenig Trainingsdaten (Nischenwissen, sehr aktuelle Ereignisse, exakte Zahlen) steigt die Wahrscheinlichkeit erfundener, aber plausibel klingender Antworten. Das vertieft das „Warum“ hinter der bereits vorhandenen Halluzinations-Warnung in Modul 5.
Tokenisierung
Text wird nicht in ganzen Wörtern verarbeitet, sondern in kleineren Einheiten („Tokens“). Das erklärt kuriose Schwächen wie Schwierigkeiten beim exakten Buchstabenzählen oder bei Wortspielen — nützlich, um unrealistische Erwartungen vorzubeugen.