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VHS Kurs Advanced AI Prompt Engineering

Strategien für effektive KI Anfragen Online

VHS Bremen 12. August + 19. August 2026

Lernen Sie die Kunst des KI-Prompt-Engineerings! Ob für den Job, für die Text – oder Bilderstellung oder Ihre Beiträge in den sozialen Medien, in diesem Kurs erfahren Sie, wie Sie mit gezielten Eingaben das volle Potenzial von KI – Modellen ausschöpfen können.

Sie erlernen Strategien zur Erstellung wirkungsvoller Prompts, inklusive der Erstellung von Multistep-Prompts, und setzen sich mit fortgeschrittenen Techniken für komplexe Anfragen auseinander, um KI – Modelle effizient und kreativ zu nutzen.

regular people including young and old learning AI prompting

Bild generiert mit AI ∙ October 25, 2024 at 8:07 AM

Teilnahmevoraussetzungen: Computer-und Internetkenntnisse sowie erste Erfahrungen im Umgang mit einem KI-Chatsystem

DIE INHALTE IM DETAIL

  • Grundlagen des Prompt-Engineerings: Wie man KI versteht
  • Strategien zur Erstellung effektiver Prompts
  • Komplexere Anfragen: Multistep-Prompts und dynamische Eingaben
  • Optimierung von Prompts zur Verbesserung der KI-Antworten
  • Fallbeispiele für unterschiedliche Anwendungsbereiche (z. B. Content-Erstellung, Automatisierung, kreative Ideenfindung)
  • Praktische Übungen und Feedback zur eigenen Prompt-Gestaltung
  • Lesen Sie mehr über KI hier: https://warrenlainenaida.de/kuenstliche-intelligenz-verstehen-und-nutzen/
  • Und weiterbilden: https://grow.google/intl/de/ki-trainings/

Lifelong Learning ist nicht nur für Studenten – es ist auch für Dozenten.

Einen Kurs zu besuchen bedeutet nicht nur, etwas Neues zu lernen – es ist auch eine gute Möglichkeit, das eigene Wissen zu festigen und Wissenslücken zu schließen. Lernen Sie weiter!

Kursplan: Advanced AI Prompt Engineering

Kursüberblick

Zwei Abende à 2,5 Stunden. Tag 1 legt das Fundament (6 W-Fragen, PARTS) und mündet in ein persönliches Projekt. Tag 2 baut auf diesem Projekt auf (KERNEL, T.C.R.E.I.) und schließt mit Qualitätskontrolle, Tool-Vergleich und einem mitnehmbaren Prompt-Rezeptbuch.

Methodik: Theorie-Input, direkt gefolgt von Einzelarbeit am eigenen PC. Pause von 15 Minuten nach jedem ca. 60-minütigen Block.

Tag 1 — Fundamente (18:30–21:00)

ZeitBlock
18:30–19:00Begrüßung, Mindset, Tool-Überblick, Datenschutz-Hinweis
19:00– 19:45Modul 1: Die 6 W-Fragen
19:45–20:00Pause
20:00–20:30Modul 2: PARTS-Framework / Meta Prompting / Bilder Erstellen
20:30–21:00Urheberrecht & KI

18:30–18:45 · Begrüßung, Mindset, Tool-Überblick

  • Technik-Check, Vorstellung, Kernbotschaft: Prompting ist Zusammenarbeit, nicht Programmieren.
  • Welches Tool für welche Aufgabe: Claude (Schreiben, Programmieren), ChatGPT (Allrounder, größte Verbreitung), Gemini (Google-Integration, Multimodal), Perplexity (Recherche mit Quellenangabe).
  • Wie „versteht“ KI einen Prompt? Ein Sprachmodell erkennt kein Anliegen im menschlichen Sinne – es sagt basierend auf Trainingsdaten und dem gegebenen Kontext das statistisch wahrscheinlichste nächste Wort voraus. Klarer, strukturierter Kontext verringert dadurch Fehlinterpretationen messbar.
  • Datenschutz-Hinweis: keine Kundendaten, Interna, Passwörter/Zugangsdaten, Finanz- oder Vertragsdaten und keine personenbezogenen Daten Dritter in Prompts eingeben. Besonders streng: sensible Daten nach Art. 9 DSGVO wie Gesundheitsdaten, religiöse/politische Überzeugungen, sexuelle Orientierung oder biometrische Daten gehören nie in einen KI-Prompt.

Warum verwenden Sie KI und welche Tools setzen Sie ein?

AI Text Tools

AI Bilder Tools

Tool-Überblick

ToolGrößte StärkeGut zu wissen
ClaudeTextqualität, Programmieren, sorgfältige/abgewogene AntwortenFührt bei mehreren Coding- und Schreibqualitäts-Benchmarks; vorsichtiger bei unsicheren Aussagen
ChatGPTBreite, allgemeine Vielseitigkeit, größtes ÖkosystemNach wie vor mit Abstand das meistgenutzte Tool; breitester Funktionsumfang
GeminiGoogle-Integration, multimodale Aufgaben, PreisTiefe Workspace-Integration; stark und schnell wachsend bei rohen Benchmark-Werten
PerplexityRecherche mit Quellenangaben, Echtzeit-InformationenNative Quellenangabe — am besten für „Zeig mir, woher das kommt“-Aufgaben

Praxis – Tool-Vergleichsübung

ToolPromptAntwort (Kurzfassung)
geminirezepte fuer pastaZutaten und zubereitung von drei klassische, schmackhafte Pasta-Rezepte, die sich schnell und einfach zubereiten lassen. Spaghetti Cacio e Pepe. Penne all’Arrabbiata. Tagliatelle al Limone.
clauderezepte fuer pasta
chatGPTrezepte fuer pasta
perplexityrezepte fuer pasta 

Was stimmt / überzeugt? Was fehlt, ist falsch oder wirkt unsicher?

Ziel: weg vom Einzeiler, hin zur präzisen Aufgabenbeschreibung. Kontext-Aufbau über Was, Wo, Wie, Wer, Wann, Warum.

Beispiel – schlechter Prompt

„Schreibe einen (entschuldigen) Email für mein Chef.“

Was soll die E-Mail überhaupt aussagen? wofür du dich entschuldigst?

Wie soll der Ton sein? (formell, locker, entschuldigend, bestimmt …)

Warum wird die E-Mail geschrieben? (Anlass/Ziel)

Wer ist der Chef, wie ist die Beziehung? (das beeinflusst Anrede und Ton)

usw. …

Beispiel – guter Prompt (6 W-Fragen)

  • „Schreibe eine Entschuldigungs-E-Mail (Was)
  • an meinen Chef (Wo/An wen).
  • Der Ton soll professionell, aber persönlich und aufrichtig (Wie) sein.
  • Ich bin der Absender, ein Mitarbeiter, der eine wichtige Deadline verpasst hat (Wer),
  • die E-Mail soll ich heute noch verschicken, bevor mein Chef selbst nachfragt (Wann),
  • um Verantwortung zu übernehmen, das Vertrauen nicht zu verlieren und eine Lösung anzubieten (Warum).“

Query Fan-Out: Wie KI eine Frage beantwortet

So arbeiten viele KI-Suchsysteme intern (z. B. Perplexity, Google AI Overviews): Sie teilen eine Eingabeaufforderung in mehrere kleinere Abfragen auf, finden Antworten auf jede einzelne anhand von Quellen und fassen diese zu einer vollständigen Antwort zusammen. (aber das ist nicht alles)

Das erklärt, warum breit angelegte, in Unterfragen gegliederte Inhalte bessere Chancen auf Zitierung haben.

Beispiel: Die Anfrage „Was sind die besten Trail-Laufschuhe für Anfänger?“ wird intern in Unterfragen zerlegt –

  • „Was macht einen Laufschuh anfängerfreundlich?“,
  • „Welche Marken werden empfohlen?“,
  • „Wie unterscheiden sich Trail- von Straßenschuhen?“
  • – und jede davon einzeln recherchiert.
  • Ein Blogartikel, der genau diese Unterfragen als eigene Abschnitte (z. B. mit H2-Zwischenüberschriften) behandelt, wird bei dieser Recherche eher gefunden und zitiert als ein unstrukturierter Fließtext.

Bessere Prompts?

Wir nennen es teil von „Priming“

Ohne Chain-of-Thought (direkte Antwort):

  • Frage: „Soll ich heute mit dem Fahrrad oder dem Auto zur Arbeit fahren?“
  • Antwort: „Nimm das Fahrrad.“

Man weiß nicht, warum — vielleicht war es nur eine Vermutung, vielleicht wurde etwas Wichtiges übersehen (z. B. dass es regnet).

Mit Chain-of-Thought (Schritt-für-Schritt-Überlegung):

Frage: dieselbe

Antwort:

  1. „Wie ist das Wetter? → Es soll heute trocken bleiben, laut Vorhersage.“
  2. „Wie viel Zeit habe ich? → Ich habe 30 Minuten, das Fahrrad braucht 20, das Auto 15 (aber mit Parkplatzsuche eher 25).“
  3. „Muss ich etwas Sperriges transportieren? → Nein, nur meinen Rucksack.“
  4. „Fazit: Da es trocken bleibt, genug Zeit da ist und nichts zu transportieren ist, ist das Fahrrad die bessere Wahl.“

Praxis (25 Min.)

Eigene, reales Thema waehlen und wenden die 6 W-Fragen an – Text- und Bild-Prompt. Dieses Thema wird zum persönlichen Projekt für beide Kurstage.

Prompt (Text):

Schreibe eine kurze WhatsApp-Nachricht (Was) für das schwarze Brett in meinem Mehrfamilienhaus (Wo).
Der Ton soll freundlich und höflich sein (Wie).
Sie richtet sich an meine Nachbarn (Wer), vor dem kommenden Wochenende (Wann),
um über eine Geburtstagsfeier und mögliche Lautstärke zu informieren (Warum).

Prompt (Bild):

Erstelle eine freundliche Illustration eines Hausflurs mit schwarzem Brett.
Die Stimmung soll warm und nachbarschaftlich sein.
Zeige einen dezenten Geburtstagsbezug (z. B. Ballons oder ein Kuchen-Icon).
Moderner, sauberer Stil, weiche Farben, realistisch, leicht illustriert.

Persona, Aim, Recipients, Theme, Structure – Rollenzuweisung verändert die Antwortqualität und erzwingt ein klares Ausgabeformat.

Rolle. Ziel. Zielgruppe. Thema. Aufbau. oder Wer? – Warum? – Für wen? – Worum? – Wie?

Beispiel – guter Prompt (PARTS)

  • Persona: Agiere als erfahrener SEO- und Social-Media-Spezialist.
  • Aim: Erstelle eine Keyword-Strategie und einen Redaktionsplan für eine Woche.
  • Recipients: Kleine Onlineshop-Besitzer im Bereich Bio-Lebensmittel.
  • Theme: Nachhaltigkeit und regionale Lieferketten.
  • Structure: Tabelle mit Wochentag, Fokus-Keyword, Beitrags-Idee, Call-to-Action.

Praxis (30 Min.)

Das eigene Projekt aus Modul 1 wird mit PARTS zu einer strukturierten Tabelle ausgebaut.

Prompt (Text):

Persona: Agiere als erfahrener Reiseplaner.
Aim (Ziel): Erstelle einen 3-tägigen Städtetrip-Reiseplan.
Recipients (Zielgruppe): Ein Paar Anfang 30.
Theme (Thema): Erste Reise nach Rom mit Fokus auf Essen und Kultur.
Structure (Struktur): Tagesplan mit Morgen-, Nachmittags- und Abendprogramm.

Prompt (Bild):

Agiere als professioneller Reisefotograf.
Erstelle eine cineastische Stadtszene von Rom für Erstbesucher.
Fokus auf Essen, historische Straßen und romantische Atmosphäre.
Golden-Hour-Licht, realistischer Fotostil, lebendig, aber nicht überfüllt.

Theorie

Statt jeden Prompt selbst mit den Frameworks zu bauen, kann man die KI direkt bitten, den passenden Prompt zu formulieren: Man beschreibt der KI das Ziel, nicht die Prompt-Struktur – die KI schlägt dann selbst einen strukturierten Prompt vor.

Beispiel

Eigener Prompt (Schritt 1): „Schreibe eine Produktbeschreibung für einen Rucksack.“

Meta-Prompt an die KI (Schritt 2): „Ich möchte eine überzeugende Produktbeschreibung für einen wasserdichten Wanderrucksack schreiben, die auf Instagram gepostet wird und junge Outdoor-Fans anspricht. Schlage mir einen guten Prompt dafür vor, der Rolle, Zielgruppe, Ton und Format berücksichtigt.“

KI-generierter Prompt (Beispielausgabe): „Agiere als Outdoor-Marketing-Experte. Schreibe eine Instagram-Caption für einen wasserdichten Wanderrucksack. Zielgruppe: Abenteuerlustige 20–30-Jährige. Ton: Energetisch, inspirierend. Länge: max. 100 Wörter. Struktur: Aufmerksamkeitsstarker Einstieg + 2 Kernvorteile + Call-to-Action mit Hashtag-Vorschlägen.“

Praxis (25 Min.)

  • Schritt 1: Eigenen besten Prompt zum persönlichen Projekt schreiben (mit den gelernten Frameworks) und Ergebnis notieren.
  • Schritt 2: Der KI das Ziel in eigenen Worten beschreiben und um einen Prompt-Vorschlag bitten.
  • Schritt 3: Den KI-generierten Prompt ausführen.
  • Schritt 4: Beide Ergebnisse vergleichen – Reflexion: Welche Elemente (Rolle, Constraints, Format) hat die KI ergänzt, die man selbst vergessen hatte?

Schlechter Prompt: bild erstellen: Nudeln mit Pilzen auf einem Teller (ChatGPT links, Gemini rechts)
Ergebnise: Nicht so schlecht!

Warum erzeugen kurze Prompts so detaillierte Bilder?

Implizite Erweiterung (Implicit Expansion): Bild-KIs füllen Wissenslücken anhand ihrer Trainingsdaten. Wenn Du Holzton, Lichtstimmung oder Kamerawinkel nicht vorgebst, wählt das Modell automatisch das aus, was in der professionellen Food-Fotografie für „Pasta mit Pilzen“ am häufigsten und ansprechendsten ist.

Standard-Voreinstellungen: Die meisten modernen Bildgeneratoren fügen realistischen Texturen, eine unscharfe Hintergrund-Bokehwirkung und warme Lichtstimmungen automatisch hinzu.

Ein langer Prompt macht ein Bild nicht zwangsläufig schöner – er gibt Dir stattdessen gezielte Stellschrauben an die Hand für:

  • Exakte Platzierung: Gezielte Vorgaben für Zutaten, Saucenkonsistenz, Geschirr oder Dekorationselemente, anstatt diese der KI zu überlassen.
  • Kamera- & Objektiv-Setup: Festlegung von Brennweite (z. B. 85mm f/1.8 vs. 24mm Weitwinkel), Seitenverhältnis (1:1 vs. 16:9) oder Perspektive (Flatlay von oben vs. Augenhöhe).
  • Künstlerischer Stil & Stimmung: Wechsel von rustikaler Landhaus-Beleuchtung zu cleaner High-Key-Werbefotografie, Retro-Film-Look oder Vektorillustration.

Bessere Prompting für die Bilderstellung

Es gibt kein einzelnes, offiziell genormtes Framework für Bild-Prompts wie „PARTS“ für Text – aber es gibt einen klaren De-facto-Standard, der sich über nahezu alle großen Plattformen (Midjourney, DALL-E/GPT Image, Flux, Nano Banana) wiederholt:

Subjekt → Medium/Stil → Komposition → Licht → Farbe → Stimmung → Technische Parameter

(derselbe grundlegende Ansatz als KERNEL, PARTS & co: Eine einzeilige Anforderung wird durch eine Checkliste einzelner Komponenten ersetzt, sodass das Modell konkrete Rahmenbedingungen anstelle vager Anweisungen erhält.)

Prompt:

  • Eine rustikale Portion frisch geschwenkte Tagliatelle mit einem reichhaltigen Waldpilz-Ragout,
  • im Stil hochwertiger Food-Fotografie,
  • Nahaufnahme im 45-Grad-Winkel mit geringer Schärfentiefe,
  • weiches natürliches Fensterlicht von der Seite mit sanften Schatten,
  • warme Erdtöne in Kastanienbraun, cremigem Elfenbein und frischem Petersiliengrün,
  • gemütliche und handwerkliche Atmosphäre, extrem detaillierte Textur,
  • fotorealistisch, aufgenommen mit einem 85mm-Objektiv, f/2.8 –ar 4:3 –v 6.0

Aufbau nach deiner Struktur:

  • Subjekt: Frisch geschwenkte Tagliatelle mit reichhaltigem Waldpilz-Ragout, feinem Parmesansegel und frischer glatter Petersilie
  • Medium/Stil: High-End Food-Fotografie, editorial Kochbuch-Stil
  • Komposition: Nahaufnahme im 45-Grad-Winkel, geringe Schärfentiefe, zentriert auf einem dunklen, strukturierten Keramikteller
  • Licht: Weiches, natürliches Seitenlicht wie durch ein Fenster, sanfte Schatten und dezente Glanzlichter auf der Pasta
  • Farbe: Warme Erdton-Palette mit tiefem Braun, cremigem Elfenbein und leuchtenden grünen Akzenten
  • Stimmung: Einladend, gemütlich, rustikal und handwerklich
  • Technische Parameter: Extrem detaillierte Texturen, fotorealistisch, 85mm Makro-Look, f/2.8, 8k Auflösung --ar 4:3 --v 6.0

Copilot (rechts) Gemini (oben) freepki/magnific (unten)

Erstelle ein realistisches Bild von Rührei in einer Pfanne. Keine Personen sichtbar. Minimalistische Küchenausstattung. Neutrales Licht, saubere Komposition, instruktiver Stil. GEMINI ohne SEED unten

Erstelle ein realistisches Bild von Rührei in einer Pfanne. GEMINI MIT SEED unten

Google nootebook LM fuer Infografik unten: link zum, Seite oder mit prompt als Text input:


Dieser Text bietet einen umfassenden Überblick über Allergien bei Hunden, wobei die Ursachen von Umweltfaktoren bis hin zu Futtermittelunverträglichkeiten reichen. Häufige Anzeichen wie starker JuckreizHautveränderungen und wiederkehrende Ohrenentzündungen werden als zentrale Warnsignale hervorgehoben. Zur Diagnose von Nahrungsmittelallergien wird die Ausschlussdiät als zuverlässigste Methode unter tierärztlicher Aufsicht detailliert beschrieben. Zudem enthält die Quelle praktische Ratschläge für den Tierarztbesuch und die schrittweise Futterumstellung, um das Wohlbefinden des Tieres zu verbessern. Abschließend wird betont, wie wichtig eine frühzeitige Erkennung der Symptome für eine erfolgreiche Behandlung ist.

Für Video kommen darauf aufbauend genau die Elemente hinzu, die ein Standbild nicht braucht: Bewegung, Zeit und (bei manchen Tools) Ton. Aktuelle Prompt-Leitfäden der Anbieter selbst beschreiben das sehr ähnlich:

  • Runway empfiehlt eine Vierer-Formel: Kamerabewegung beschreiben, die Szene festlegen, die Handlung angeben, dann Details ergänzen – mit dem Einstellungstyp beginnen und durchgehend positive Formulierungen verwenden.
  • Sora-Leitfäden empfehlen die Reihenfolge Subjekt, Handlung, Kamera (Bewegung, Objektiv, Distanz), Umgebung, Licht, Stimmung und Stil – in genau dieser Reihenfolge.
  • Veo 3 arbeitet laut aktuellen Leitfäden mit fünf Ebenen: Subjekt und Handlung, Kamera, Umgebung und Licht, Stil und Stimmung sowie Audio.
  • Zusammengefasst: Ein Video-Prompt ist im Kern ein Bild-Prompt plus Zeit – Subjekt, Stil, Licht, Komposition und Stimmung bleiben, dazu kommen Kamerabewegung, Dauer und Ton.

Praxistipp: Ein einzelner, klar benannter Kamerabewegungs-Befehl pro Clip liefert deutlich bessere Ergebnisse als mehrere kombinierte Bewegungen. Das lässt sich direkt als „Negative Prompting“ fürs Video einführen (analog zu KERNEL): nicht „dynamische, spannende Kamera“, sondern genau ein Begriff wie „langsamer Dolly-in“. Mehr Bilder Prompts here: Gptprompts

Tool-Überblick: Bild (kostenpflichtig, Referenz)

ToolGrößte StärkeGut zu wissen
MidjourneyKünstlerischste Ergebnisse, sehr konsistente SerienEigene Bildsprache; schwächer bei Text im Bild
DALL-E / GPT ImageVersteht komplexe, umgangssprachliche Beschreibungen am bestenIn ChatGPT integriert
Flux (Black Forest Labs, DE)Fotorealismus, präzises Text-Rendering, authentische europäische SzenenAuch als Open-Source-Modell nutzbar
IdeogramFührend bei Schrift/Text im BildErste Wahl für Logos, Poster
Adobe FireflyRechtlich abgesichert (nur lizenziertes Trainingsmaterial)Beste Wahl für kommerzielle Kundenprojekte

Kostenlose Plattformen – Bild

ToolKostenloses KontingentZugang
Google Gemini (Nano Banana)Kostenlos nutzbar, mit gewissen Limitsgemini.google.com
Bing Image Creator / Copilot DesignerKostenlos, mit täglichem „Boost“-Kontingentbing.com/images/create
ChatGPT (GPT Image)Begrenzte kostenlose Generierungen im Free-Tierchat.openai.com
Stable DiffusionKomplett kostenlos, aber eigene GPU-Hardware nötig (lokal)Open Source
Ideogram / Adobe FireflyBegrenzte kostenlose Startguthabenjeweilige Website

Kostenlose Kontingente ändern sich häufig – vor dem Kurs kurz prüfen. Kostenlose Versionen erzeugen oft ein Wasserzeichen oder eine niedrigere Auflösung.

Kostenlose Plattformen – Video

Aktueller Stand: Der Sora-Consumer-App-Zugang wurde im April 2026 eingestellt; die API läuft laut Ankündigung im September 2026 aus – Sora eignet sich daher aktuell nicht mehr als Empfehlung für kostenlosen Einstieg. Blogpost zum Thema: PixVerse

ToolKostenloses KontingentGut zu wissen
Google Veo (über Gemini)5–10 Generierungen/Tag, ohne WasserzeichenClips bis ca. 8 Sekunden; aktuell bestes kostenloses Ergebnis in puncto Qualität
Kling AI66 Credits pro Tag, täglich neu (reicht für 2–3 Clips)Großzügigstes laufendes Freikontingent
Pika80 Credits pro MonatGut für stilisierte Social-Clips
Luma Dream Machine30–50 Generierungen pro MonatStark bei Tiefe/Raumwirkung
InVideo AI10 kostenlose Videos pro MonatEher Editor mit KI-Video-Baustein als reiner Generator

Hinweis: Kostenlose Tarife haben fast immer Wasserzeichen und/oder Auflösungslimits – für den Kurs reicht das zum Ausprobieren völlig aus.

Schlecht Prompt:Fotorealistische Frau Mitte 40 am Schreibtisch, Morgen, ruhig und konzentriert.

ChatGPT
Gemini
Copilot

Gute Prompt:

  • Subjekt: Frau Mitte 40 an einem minimalistischen Schreibtisch
  • Medium/Stil: Fotorealistisch, redaktionelle Fotografie
  • Komposition: Halbnah, leicht seitlich
  • Licht: Weiches Morgenlicht durch große Fenster
  • Farbe: Warme Holztöne
  • Stimmung: Ruhig, konzentriert
  • Technik: 16:9, keine sichtbaren Markenlogos

Adaptiert für Gemini/Nano Banana (kostenlos):
„Fotorealistische Szene: Frau Mitte 40 arbeitet konzentriert an einem aufgeräumten Schreibtisch in einem hellen Homeoffice mit großen Fenstern. Weiches, warmes Morgenlicht, Holztöne, ruhige Atmosphäre, Seitenverhältnis 16:9.“

Adaptiert für Bing Image Creator (kostenlos):
„Redaktionsfoto: Frau in den Vierzigern an einem minimalistisch gestalteten Schreibtisch, helles Homeoffice, sanftes Morgenlicht durch das Fenster, warme Holztöne, ruhige, konzentrierte Atmosphäre, keine sichtbaren Logos“

KI-Antworten sind nur ein erster Entwurf

ChatGPT
Gemini
Copilot

KI Modelle wurden mit überlappenden Ausschnitten aus Internet-Bildern und -Texten trainiert – Millionen von Fotos von Cafés, Büros, Sonnenuntergängen usw., jeweils mit Bildbeschreibungen versehen. Dadurch haben alle Modelle unabhängig voneinander ähnliche statistische Zusammenhänge gelernt. See more: Wi KI Funktioniert

Beispiel-Prompt: Video (gleiches Motiv, jetzt mit Bewegung + Zeit)

„Statische Halbnah-Einstellung: Frau Mitte 40 sitzt an einem Schreibtisch und beginnt zu tippen. Kamera: langsamer Push-in über 5 Sekunden. Licht: warmes Morgenlicht durch Fenster. Stimmung: ruhig, konzentriert. Dauer: 8 Sekunden.“

→ Getestet z. B. in Veo (Gemini, kostenlos) oder Kling AI (kostenlos, Tageskontingent).

Derselbe Prompt kann bei zwei Durchläufen unterschiedliche Antworten liefern, weil die KI bei jedem Wort aus mehreren wahrscheinlichen Optionen zufällig auswählt (gesteuert über einen Parameter namens „Temperatur“).

Was passiert technisch, Schritt für Schritt:

  1. Jede KI-Generierung – egal ob Bild oder Text – startet nicht bei null, sondern bei einem Zufallswert. Diesen Startwert nennt man Seed.
  2. Bei Bildern ist dieser Seed buchstäblich ein Muster aus visuellem Rauschen („Fernsehschnee“), aus dem die KI Schritt für Schritt ein Bild herausformt – geleitet von Ihrem Prompt.
  3. Bei Text ist der vergleichbare Mechanismus, dass die KI bei jedem einzelnen Wort aus mehreren wahrscheinlichen Kandidaten wählt – gesteuert über einen Zufallsparameter (meist „Temperatur“ genannt, technisch eng mit dem Seed-Konzept verwandt).
  4. Ist der Seed zufällig (Standardeinstellung überall): jedes Mal ein neues, anderes Ergebnis – selbst bei identischem Prompt.
  5. Ist der Seed fest eingestellt: Die KI startet zwar vom gleichen Punkt aus, aber sobald sich auch nur ein Wort im Prompt ändert, wird die gesamte Antwort neu durchdacht – nicht nur die geänderte Stelle. Deshalb macht ein fester Seed Ergebnisse ähnlicher, aber nie garantiert identisch.

Die eine Formel, die für Bild und Text gilt:

Ergebnis = Seed (Zufallsstart) + Prompt (Ihre Anweisung)
Ändert sich einer der beiden Faktoren, ändert sich das gesamte Ergebnis – nicht nur der geänderte Teil.

Das ist der rote Faden, der durch den ganzen Kurs lief: von „Nicht-Determinismus“ am Anfang bis zur Konsistenz-Frage bei Bildern am Ende – derselbe Mechanismus, zweimal angewendet.

Kann man den Seed beeinflussen?

Ja – allerdings nur in bestimmten Tools, und der Zugriff unterscheidet sich deutlich zwischen kostenlosen Consumer-Anwendungen und technischeren Plattformen.

Bild:

  • Midjourney: manuell einstellbar über den Parameter --seed
  • Stable Diffusion / Flux (v. a. selbst gehostet oder über API): frei einstellbar
  • DALL-E/GPT Image, Gemini/Nano Banana, Bing Image Creator (die meisten kostenlosen Tools): kein manueller Zugriff – der Zufall bleibt verborgen

Text:

  • Über API (OpenAI, Anthropic u. a.): oft ein seed-Parameter vorhanden – aber keine hundertprozentige Garantie, da serverseitige Faktoren trotzdem leichte Abweichungen verursachen können
  • Normale Chat-Oberflächen (ChatGPT, Claude, Gemini): keine Seed-Kontrolle, vollständig verborgen

In den meisten kostenlosen Tools ist der Seed unsichtbar – deshalb bleibt der Prompt Ihr wichtigstes Werkzeug.

Übung: Ein Prompt, zweimal getestet

Für Text (in einem beliebigen Chat-Tool, zweimal nacheinander eingeben):

„Beschreibe in genau zwei Sätzen, wie ein perfekter Feierabend aussieht.“

→ Beobachten: Beide Antworten behandeln dasselbe Thema, aber keine ist wortgleich.

Für Bild (in einem kostenlosen Tool wie Gemini/Nano Banana, zweimal nacheinander eingeben):

„Ein gemütliches Café am frühen Morgen, warmes Licht, ein Buch und eine Kaffeetasse auf dem Tisch, fotorealistisch.“

→ Beobachten: Beide Bilder zeigen dasselbe Motiv, aber Details, Anordnung und Stimmung unterscheiden sich.

„Was verändert sich – und was bleibt gleich?“

„KI liefert nie dasselbe Ergebnis zweimal – aber mit einem klaren Prompt liefert sie immer ein gutes.

Prompting heißt nicht, den Zufall auszuschalten, sondern ihm eine verlässliche Richtung zu geben.“

See more: Wi KI Funktioniert

Tag 2 — Vertiefung & Verantwortung (18:30–21:00)

ZeitBlock
18:30–18:45Rückblick: Projekt aus Tag 1
18:45–19:45Modul 3: KERNEL-Framework inkl. Negative Prompting
19:45–20:00Pause
20:00–20:30Modul 4: T.C.R.E.I. – Evaluate & Iterate
20:30–21:00Modul 5: Qualitätskontrolle & Tool-Vergleich, Abschluss

Rückblick

Teilnehmende öffnen ihr Tag-1-Projekt wieder. Kurze Fragerunde zu offenen Punkten.

Keep it simple – Explicit constraints – Reproducible – Narrow scope – Easy to verify – Logical structure

Auf Deutsch:

K – Einfach halten | E – Explizite Vorgaben | R – Reproduzierbar | N – Enger Fokus | E – Leicht überprüfbar | L – Logische Struktur

Multistep-Prompts: komplexe Aufgaben in Schritten zerlegen, statt alles in einen Prompt zu packen – z. B. erst die Struktur anfragen, dann die Details.

KERNEL macht diese Schritte präzise: Keep it simple, Explicit constraints, Reproducible, Narrow scope, Easy to verify, Logical structure.

Beispiel – guter Prompt (KERNEL)

  • „K: Erstelle einen Text über Trail-Laufschuhe.
  • E: Verwende keine Passivsätze, keine Markennamen, keine Absätze über 5 Zeilen.
  • R: Standard-Marketing-Kriterien.
  • N: Nur technische Vorteile der Sohle.
  • E: Genau 200 Wörter. L
  • : Kontext → Aufgabe → Format.“

Negative Prompting

Explizit benennen, was die KI weglassen soll (Tonalität, Inhalte, Stilmittel) – eine eigene Zeile im Prompt, nicht nur eine Nebenbemerkung.

Beispiel – guter Prompt (KERNEL, Bild)

„Erstelle ein realistisches Schritt-für-Schritt-Bild von Rührei in einer Pfanne. Keine Personen sichtbar. Minimalistische Küchenausstattung. Neutrales Licht, saubere Komposition, instruktiver Stil.“

Praxis (25 Min.)

Das eigene Projekt wird mit KERNEL-Constraints und mindestens einer Negativ-Anweisung verschärft.

Schlechter Prompt: „Schreibe einen SEO-Text über Laufschuhe und achte darauf, dass er gut rankt und keine Fehler hat.“

Guter Prompt (KERNEL):
„K (Keep it simple): Erstelle einen SEO-Text über Trail-Laufschuhe.
E (Explicit constraints): Verwende keine Passivsätze. Erwähne keine Markennamen. Keine Absätze über 5 Zeilen.
R (Reproducible): Nutze die Standard-SEO-Kriterien für 2024.
N (Narrow scope): Konzentriere dich nur auf die technischen Vorteile der Sohle.
E (Easy to verify): Der Text muss genau 200 Wörter lang sein.
L (Logical structure): Kontext (Vorteile im Gelände) -> Aufgabe (Text schreiben) -> Format (Fließtext).“

Prompt (Text):
K (Keep it simple): Schreibe eine Anleitung für Rührei.
E (Explicit constraints): Verwende nur kurze Sätze. Keine Emojis. Kein Slang.
R (Reproducible): Gehe von normaler Küchenausstattung aus.
N (Narrow scope): Konzentriere dich nur auf das Kochen, nicht auf das Servieren.
E (Easy to verify): Genau 6 Schritte.
L (Logical structure): Zutaten → Vorbereitung → Kochschritte.

Prompt (Bild):
Erstelle ein realistisches Schritt-für-Schritt-Bild von Rührei in einer Pfanne.
Keine Personen sichtbar.
Minimalistische Küchenausstattung.
Neutrales Licht, saubere Komposition, instruktiver Stil.

Negative Prompting
Explizit benennen, was die KI weglassen soll (Tonalität, Inhalte, Stilmittel) – als eigene Zeile im Prompt, nicht nur als Nebenbemerkung. Im Rührei-Beispiel oben steckt das bereits in E (Explicit constraints): „Keine Emojis. Kein Slang.“ – klar benannt, statt nur implizit vorausgesetzt.

Prompt (Negative Prompting, eigenständiges Beispiel):
K (Keep it simple): Schreibe eine kurze Produktbeschreibung für Kopfhörer.
E (Explicit constraints): Keine Superlative wie „beste“ oder „revolutionär“. Keine technischen Fachbegriffe. Keine Ausrufezeichen.
R (Reproducible): Zielgruppe sind Einsteiger, kein Fachpublikum.
N (Narrow scope): Nur Tragekomfort und Akkulaufzeit erwähnen, nichts zu Klangqualität.
E (Easy to verify): Maximal 60 Wörter.
L (Logical structure): Nutzen → Eigenschaft → Call-to-Action.

Task, Context, Reference, Evaluate, Iterate – Prompting als fortlaufender Dialog statt Einzelanfrage.

Aufgabe – Kontext – Referenz – Bewerten – Iterieren

Beispiel – guter Prompt (T.C.R.E.I. – Startschuss)

  • „Task: Entwurf die Struktur für einen 2-stündigen Workshop über Zeitmanagement.
  • Context: Ich leite ein Team von 10 Grafikdesignern.
  • Reference: Nutze die Eisenhower-Matrix.
  • Evaluate: Bewerte, ob der Zeitplan realistisch ist.
  • Iterate: Ergänze eine 10-minütige Praxisübung.“

Beispiel – guter Prompt (T.C.R.E.I., Text + Bild im Paar)

Text: „Task: Erstelle eine Morgenroutine für bessere Konzentration. Context: Ich arbeite im Homeoffice und beginne um 9 Uhr. Reference: Inspiriert von der Pomodoro-Technik. Evaluate: Bewerte, ob die Routine realistisch für Menschen mit Kindern ist. Iterate: Passe die Routine so an, dass sie in 45 Minuten umsetzbar ist.“

Bild: „Erstelle eine ruhige Homeoffice-Morgenszene. Schreibtisch am Fenster, Kaffeetasse, Notizbuch und Timer. Frühes Morgenlicht, gemütlich-produktive Atmosphäre, realistischer Stil.“

Die 45-Minuten-Morgenroutine für Fokus (8:15 – 9:00 Uhr)

Die Routine nutzt das Prinzip von fokussierten Aktivitätsblöcken (analog zu Pomodoro-Einheiten) gefolgt von kurzen, bewussten Micro-Pausen, um das Gehirn auf Konzentration einzustimmen.

Block 1: Reaktivierung & Präsenz (15 Minuten | 8:15 – 8:30 Uhr)

Ziel: Körperliches Erwachen & visuelle Reizverarbeitung (Tageslicht).

  • 10 Min – Hydration & Bewegung: Ein großes Glas Wasser trinken. Kurzes Dehnen oder 5 Minuten ans offene Fenster / auf den Balkon stellen, um natürliches Tageslicht aufzunehmen (stoppt die Melatonin-Ausschüttung und signalisiert dem Gehirn Startbereitschaft).
  • 5 Min – Mikro-Pause & mentale Ausrichtung: Tief durchatmen, Smartphone noch nicht für geschäftliche E-Mails oder Social Media nutzen.

Block 2: Klarheit & Priorisierung (15 Minuten | 8:30 – 8:45 Uhr)

Ziel: Reduktion von Entscheidungsmüdigkeit (Decision Fatigue).

  • 10 Min – Analoge Fokus-Planung (Die „1-3-Prinzip“-Methode): Schreib auf ein Blatt Papier genau eine Hauptaufgabe für den Tag sowie maximal drei kleinere Aufgaben.
  • 5 Min – Arbeitsplatz-Prepare (Clean Desk): Den Schreibtisch von Ablenkungen befreien. Nur das bereitlegen, was für die erste Aufgabe nötig ist.

Block 3: Mentale Landung & Transition (15 Minuten | 8:45 – 9:00 Uhr)

Ziel: Reibungsloser Übergang in den ersten Arbeits-Sprint um 9:00 Uhr.

  • 10 Min – Mentaler Fokus-Sprint: Ein kurzes Ritual (z. B. Tee/Kaffee zubereiten) ohne Multitasking. Während der Tee zieht, kurz gedanklich den Ablauf der ersten Arbeitsstunde durchgehen.
  • 5 Min – Puffer & System-Start: Um 8:55 Uhr an den Schreibtisch setzen, benötigte Programme/Tabs öffnen, Benachrichtigungen stummschalten (Focus Mode aktivieren). Um 9:00 Uhr startet pünktlich der erste 25-Minuten-Pomodoro-Arbeitssprint.
AI Genini generated image

Evaluation: Realismus für Menschen mit Kindern

Bewertung: Gut umsetzbar, sofern der zeitliche Rahmen flexibel gehandhabt wird.

  • Stärken für Eltern:
    • Klare Zeitfenster: Die Aufteilung in 15-Minuten-Blöcke ist modular. Wenn Kinder morgens unvorhergesehene Aufmerksamkeit brauchen, lässt sich ein Block verkürzen oder verschieben, ohne dass das Gesamtkonzept zusammenbricht.
    • Kein Perfektionszwang: Die Routine erfordert keine stundenlange Meditation oder aufwendiges Kochen, was mit Kindern oft unrealistisch ist.
  • Herausforderungen & Anpassungen für den Familienalltag:
    • Zeitfenster vor 8:15 Uhr: Diese Routine geht davon aus, dass Kinder ab 8:15 Uhr bereits versorgt/in Schule oder Kita sind bzw. sich selbst beschäftigen können. Sollte der Morgen mit Kindern bis 8:30 Uhr dauern, kann die Routine komprimiert von 8:30 bis 9:00 Uhr in zwei 15-Minuten-Blöcken durchgeführt werden (Block 1 & 2 zusammenlegen).
    • Ablenkungsgefahr: Die 5-minütige Arbeitsplatz-Vorbereitung (Block 2) ist besonders für Eltern essenziell, um den gedanklichen Wechsel von „Familienmodus“ zu „Arbeitsmodus“ räumlich und mental zu vollziehen.

Praxis (25 Min.)

Das verschärfte Projekt wird durch einen echten Evaluate/Iterate-Dialog weiterentwickelt.

Prompt (Text):

Task (Aufgabe): Erstelle eine Morgenroutine für bessere Konzentration.
Context (Kontext): Ich arbeite im Homeoffice und beginne um 9 Uhr.
Reference (Referenz): Inspiriert von der Pomodoro-Technik.
Evaluate (Bewerten): Bewerte nach der Erstellung, ob die Routine realistisch für Menschen mit Kindern ist.
Iterate (Iterieren): (Nach der Antwort) Passe die Routine so an, dass sie in 45 Minuten umsetzbar ist.

Prompt (Bild):

Erstelle eine ruhige Homeoffice-Morgenszene.
Schreibtisch am Fenster, Kaffeetasse, Notizbuch und Timer.
Frühes Morgenlicht, gemütlich-produktive Atmosphäre, realistischer Stil.

Minimalistische, warme Illustration einer 5-teiligen Abendroutine (21–23 Uhr) für besseren Schlaf: Laptop zuklappen, Dehnen/Spaziergang, Lesen mit Tee, Katze beim Spielen, Bett mit gedimmtem Licht. Ruhige Farbpalette, gemütliche Atmosphäre, flacher Illustrationsstil, als Zeitleiste angeordnet. COPILOT unten

Erstelle eine ruhige, warme Infografik-Illustration einer Abendroutine für besseren Schlaf, unterteilt in 5 Phasen von 21:00 bis 23:00 Uhr. Stil: minimalistisch, flache Illustration, gedämpfte Farbpalette (dunkelblau, warmes Orange/Gelb als Akzent, sanftes Beige), gemütliche Homeoffice-Atmosphäre am Abend. Zeige folgende Elemente symbolisch: einen Laptop, der zugeklappt wird; eine Person, die sich streckt/dehnt; eine gemütliche Leseecke mit Tee; eine Katze, die neben der Person spielt oder schläft; ein Bett mit gedimmtem Licht. Layout: vertikale Zeitleiste oder 5 kleine Kacheln nebeneinander, mit Uhrzeiten als dezente Beschriftung. Insgesamt entspannt, einladend, kein grelles Licht, keine Bildschirme im Vordergrund der späteren Phasen. GEMINI unten

Dieser Text präsentiert eine strukturierte Abendroutine, die speziell für Personen im Homeoffice entwickelt wurde, die spät am Abend Feierabend machen. Das Konzept nutzt eine strukturierte Zeitplanung, um den Übergang von der beruflichen Anspannung zur nächtlichen Ruhephasen in vier Phasen zu unterteilen. Durch den Einsatz von sanfter Bewegung, dem Verzicht auf digitale Geräte und festen hygienischen Ritualen wird der Körper schrittweise auf den Schlaf vorbereitet. Mentale Entlastung wird durch das Notieren von Aufgaben und gezielte Atemübungen erreicht, um Stress abzubauen. Ziel des Leitfadens ist es, innerhalb von zwei Stunden eine optimale Schlafqualität trotz eines späten Arbeitsendes zu gewährleisten. Diese Methode fördert eine bewusste Work-Life-Balance durch die klare Trennung von Beruf und Privatleben am Tagesende. GOOGLE NOTEBOOKLM unten

Automatisierung: „Erstelle eine Vorlage für meinen wöchentlichen Statusbericht an mein Team.

Abschnitte: Erledigt, In Arbeit, Blockiert, Nächste Schritte.

Ich fülle künftig nur noch Stichpunkte ein, du formulierst daraus Fließtext.“

– so übernimmt KI wiederkehrende Routineaufgaben, statt jedes Mal neu formuliert zu werden.

Kreative Ideenfindung: „Nenne 10 unkonventionelle Ideen für ein Sommerfest im Büro mit 15 Personen und 300 € Budget. Sortiere nach Aufwand (niedrig/mittel/hoch).“

Brainstorming-Prompts profitieren von einer festen Anzahl, einer Sortierlogik und expliziten Rahmenbedingungen.

Übung: Die KI auffordern, ihre eigene Antwort auf einer Skala von 1–10 zu bewerten und 3 Verbesserungsvorschläge zu machen.

Dynamische Eingaben (Prompt-Vorlagen mit Platzhaltern)

Statt jeden Prompt neu zu schreiben, lohnt sich eine wiederverwendbare Vorlage mit Platzhaltern in eckigen Klammern, die je nach Situation ausgetauscht werden:

„Schreibe eine E-Mail an [EMPFÄNGER:IN] zum Thema [THEMA]. Ton: [TONALITÄT]. Länge: [ANZAHL] Wörter. Schließe mit [CALL-TO-ACTION].“

Diese Vorlage bleibt gleich – nur die Platzhalter ändern sich von Anwendungsfall zu Anwendungsfall, was besonders bei wiederkehrenden Aufgaben Zeit spart.

Excel sheet hochladen – hier ein beispiel:

Theorie (10 Min.)

Nicht vergessen: Meta Prompting!

Anatomie eines Prompts: Ein effektiver Prompt hat weniger mit „Zauberwörtern“ zu tun als mit Struktur.

Er enthält:

  • eine klare Rolle,
  • eine definierte Aufgabe,
  • nützlichen Kontext,
  • eine logische Denkweise,
  • ein spezifisches Ausgabeformat
  • – und strikte Stopp-Bedingungen (klar definieren, wann die KI aufhören soll: Wortanzahl, Anzahl Punkte, „keine weiteren Vorschläge“).

Skalierung (1–10): Tonalität, Fachlichkeit und Kreativität lassen sich über Zahlen steuern, z. B.: „Tonalität (jung & dynamisch): 8/10. Fachlichkeit: 4/10.“ Bonus, falls Zeit bleibt: die KI ihre eigene Antwort auf einer Skala von 1–10 bewerten und 3 Verbesserungsvorschläge machen lassen (Rapid-Fire-Selbstbewertung).

Verantwortung: Halluzinationen erkennen, Bias-Check, Human-in-the-Loop-Prinzip. Es gibt kein „bestes“ KI-Tool – jedes hat andere Stärken.

Praxis (20 Min.) – Tool-Vergleichsübung

Der fertige Projekt-Prompt wird parallel in zwei unterschiedlichen Tools getestet (z. B. Claude + Perplexity, oder ChatGPT + Gemini). Ergebnisse werden mit dem folgenden Arbeitsblatt verglichen:

ToolAntwort (Kurzfassung)Was stimmt / überzeugt?Was fehlt, ist falsch oder wirkt unsicher?
    
    

Ziel der Übung: nicht „welches Tool gewinnt“, sondern das Prinzip verinnerlichen – KI-Antworten sind ein erster Entwurf, der überprüft werden muss.

Tool-Überblick

ToolGrößte StärkeGut zu wissen
ClaudeTextqualität, Programmieren, sorgfältige/abgewogene AntwortenFührt bei mehreren Coding- und Schreibqualitäts-Benchmarks; vorsichtiger bei unsicheren Aussagen
ChatGPTBreite, allgemeine Vielseitigkeit, größtes ÖkosystemNach wie vor mit Abstand das meistgenutzte Tool; breitester Funktionsumfang
GeminiGoogle-Integration, multimodale Aufgaben, PreisTiefe Workspace-Integration; stark und schnell wachsend bei rohen Benchmark-Werten
PerplexityRecherche mit Quellenangaben, Echtzeit-InformationenNative Quellenangabe — am besten für „Zeig mir, woher das kommt“-Aufgaben

Abschluss (21:00)

  • Persönliches Prompt-Rezeptbuch mit allen vier Frameworks (6 W / PARTS / KERNEL / T.C.R.E.I.) als Handout.
  • Ressourcen zum Weiterlernen (z. B. grow.google/intl/de/ki-trainings).
  • Zusammenfassung: Prompting als Denkweise. Verabschiedung.
  • KI kann laut Urheberrecht nicht Urheberin sein; Trainingsdaten-Nutzung ist gesetzlich erlaubt.
  • KI-Impressumspflicht bei veröffentlichten Inhalten.
  • Serverstandort: ChatGPT, Gemini und Claude verarbeiten Daten überwiegend in den USA. Das ist ein Drittlandtransfer im Sinne der DSGVO – seit dem EU-US Data Privacy Framework rechtlich abgesichert, aber ein Punkt, den man kennen sollte, bevor man dienstlich sensible Daten eingibt.
  • Trainingsdaten-Opt-out: Viele kostenlose KI-Tools nutzen Chat-Eingaben standardmäßig, um zukünftige Modelle zu trainieren. Das lässt sich meist in den Kontoeinstellungen abschalten (z. B. „Datenkontrollen“ bei ChatGPT, „Gemini Apps-Aktivität“ bei Google) – ein Blick lohnt sich vor dem produktiven Einsatz.
  • Geschäftlicher Einsatz: Wer KI-Tools bei der Arbeit mit personenbezogenen Daten von Kund:innen oder Kolleg:innen nutzt, braucht dafür in der Regel einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV) zwischen Arbeitgeber und Anbieter – das im Zweifel vorher mit der eigenen IT/Datenschutzbeauftragten klären.
  • Projekt speichern/mitnehmen – wird an Tag 2 weiterentwickelt.

Urheberrecht & KI

Am 2. August 2026 tritt die Kennzeichnungspflicht der KI-Verordnung (AI Act) in Kraft. Deepfakes und bestimmte KI-generierte/manipulierte Texte müssen gekennzeichnet werden.

  • realistisches KI-Foto einer als real erscheinenden Person
  • KI-Foto eines beschädigten Firmenfahrzeugs nach einem angeblichen Unfall, das wie ein echtes Schadensfoto wirkt
  • KI-generiertes „Nachrichtenfoto“ einer Explosion, die so nie stattgefunden hat, aber im Stil einer echten Agenturmeldung so wirkt als ob
  • KI-generiertes Bild des Kölner Domplatzes, das wie eine echte Aufnahme wirkt

Wichtig: Ein Disclaimer, mit dem Sie pauschal darauf hinweisen, KI-Content einzusetzen, ist nicht ausreichend.

https://www.e-recht24.de/ki/13336-ki-kennzeichnungspflicht-fuer-unternehmer.html

Eine künstliche Intelligenz kann laut Urheberrecht nicht der Urheber der erstellten Inhalte sein und keine urheberrechtlich geschützten Werke erschaffen.

Gleichzeitig erlaubt das Urheberrechtsgesetz die Verwendung von urheberrechtlich geschützten Werken, um KI-Anwendungen zu trainieren. https://www.urheberrecht.de/kuenstliche-intelligenz

Ein Kunstwerk, das von einer künstlichen Intelligenz ohne menschliches Zutun geschaffen wurde, kann nach US-Recht nicht urheberrechtlich geschützt werden, entschied ein US-Gericht in Washington, D.C. 21. August 2023

KI Impressumspflicht: https://irights.info/artikel/welche-regeln-gelten-fuer-die-erzeugnisse-kuenstlicher-intelligenz/30724

Cheat-Sheet: Die vier Frameworks auf einen Blick

FrameworkSteht fürEinsatz
6 W-FragenWas, Wo, Wie, Wer, Wann, WarumKontext für jeden Prompt aufbauen
PARTSPersona, Aim, Recipients, Theme, StructureRolle & Ausgabeformat erzwingen
KERNELKeep it simple, Explicit constraints, Reproducible, Narrow scope, Easy to verify, Logical structurePräzision & Grenzen bei komplexen Aufgaben
T.C.R.E.I.Task, Context, Reference, Evaluate, IterateMehrstufiger Dialog & Verbesserung

Kontextfenster (Context Window)

die KI hat ein begrenztes „Gedächtnis“ pro Unterhaltung. Bei sehr langen Chats oder langen Dokumenten kann der Anfang aus dem Kontext „herausfallen“ – das erklärt, warum eine KI mitten in einem langen Gespräch plötzlich frühere Anweisungen vergisst.

Kein Live-Wissen ohne Internetzugriff

Tools wie das klassische ChatGPT oder Claude ohne Suchfunktion kennen nur Informationen bis zu ihrem Trainings-Stichtag. Nur Tools mit aktiver Websuche (Perplexity, Gemini mit Suche, Claude/ChatGPT mit aktivierter Websuche) haben aktuelle Informationen. Das ist der praktische Grund, warum Tool-Wahl bei aktuellen Themen wichtig ist.

Nicht-Determinismus

derselbe Prompt kann bei zwei Durchläufen unterschiedliche Antworten liefern, weil die KI bei jedem Wort aus mehreren wahrscheinlichen Optionen zufällig auswählt (gesteuert über einen Parameter namens „Temperatur“). Das erklärt, warum Reproduzierbarkeit (das „R“ in KERNEL) eine bewusste Anforderung ist, keine Selbstverständlichkeit.

Warum Halluzinationen entstehen

die KI „lügt“ nicht im menschlichen Sinne; sie generiert das statistisch plausibelste Wort, unabhängig davon, ob es faktisch stimmt. Bei Themen mit wenig Trainingsdaten (Nischenwissen, sehr aktuelle Ereignisse, exakte Zahlen) steigt die Wahrscheinlichkeit erfundener, aber plausibel klingender Antworten. Das vertieft das „Warum“ hinter der bereits vorhandenen Halluzinations-Warnung in Modul 5.

Tokenisierung

Text wird nicht in ganzen Wörtern verarbeitet, sondern in kleineren Einheiten („Tokens“). Das erklärt kuriose Schwächen wie Schwierigkeiten beim exakten Buchstabenzählen oder bei Wortspielen — nützlich, um unrealistische Erwartungen vorzubeugen.

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