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Grundlagen der Website – wie man anfängt

Aktualisiert am 12. März 2025

Die eigene Onlinepräsenz erstellen

  1. Die eigene Onlinepräsenz erstellen
  2. Grundlagen der Website: Was macht eine gute Website aus?
  3. Grundlagen der Website: Website Layout, Design, und Struktur
  4. Grundlagen der Website: WordPress & Co.
  5. Fazit: Grundlagen zur Website-Erstellung

In diesem Leitfaden erfahren Sie alles über die Erstellung einer Website, von den Grundlagen des Designs bis hin zu WordPress. Machen Sie Ihre Online-Präsenz bekannt und gewinnen Sie neue Kunden.

Unternehmensziele mithilfe einer Website erreichen

Machen Sie sich Gedanken darüber, wie Ihre Website sowohl Ihrem Unternehmen als auch Ihren Kunden helfen kann:

  • Ihre Unternehmensziele
  • Die Bedürfnisse Ihrer Kunden
  • Ihr Unternehmen online vorstellen
  • Die Bedürfnisse Ihrer Kunden (nochmal – es ist das A&O)

Grundlagen der Website: Was macht eine gute Website aus?

Blickwinkel dein Website

  • Mobilfreundlich
  • Leicht zu lesendes Design
  • Schnelligkeit der Bereitstellung
  • Das Vertrauen der Nutzer gewinnen

Blickwinkel der Nutzer

  • Wonach suchen die Nutzer?
  • Was ist für sie wichtig?
  • Welchen Bezug hat meine Website (soziale Medien, App, Newsletter) zu ihnen?
  • Löst es ihr Problem?

Wesentliche Bestandteile von Websites

Eine Website besteht aus vielen Komponenten, deren Zusammenspiel über Ihren Onlineerfolg entscheidet:

  • Aufbau der Website
  • Name der Website (und Domain)
  • Texte, Fotos und interaktive Elemente

Eine Domain ist die Adresse, die Leute benutzen, um eine Website zu besuchen. Wenn Sie eine Domain in die Adresszeile Ihres Browsers eingeben, holt sich der Browser die Website von der entsprechenden IP-Adresse.

Was ist eine Subdomain? Ein Leitfaden für Einsteiger (hostinger.de)

Fehler vermeiden beim Webdesign

Die Nutzerfreundlichkeit einer Website geht über den Grundaufbau und Inhalt hinaus. Negative Nutzererfahrungen lassen sich auch durch Folgendes vermeiden:

  • Kurze Ladezeiten
  • Für Mobilgeräte optimierte Seiten
  • Allgemeine Verfügbarkeit Ihrer Website

Nutzerfreundlichkeit der Website optimieren

Nutzerfreundlichkeit bedeutet, dass sich Besucher auf Ihrer Website schnell zurechtfinden und diese problemlos bedienen können. Diese drei Grundregeln sorgen dafür, dass Ihre Website regelmäßig aufgerufen wird:

  • Gestalten Sie die Navigation einfach und übersichtlich.
  • Achten Sie auf ein einheitliches Layout.
  • Verfassen Sie relevante und ansprechende Inhalte.
  • Datenschutz & Cookies

Grundlagen der Website: Website Layout, Design, und Struktur

Was zeichnet eine gut strukturierte und übersichtliche Website aus?

Deine Website sollte die folgenden Fragen mit JA beantworten:

  • Finden die Nutzer, was für sie wichtig ist?
  • Haben deine Seiten einen Bezug zueinander?
  • Ist deine Website einfach zu bedienen?
  • Können die Benutzer leicht durch deine Website navigieren?

Eine gut strukturierte Website ist eine leicht zu bedienende Website.

Fragen Sie sich zunächst, wie Ihr Inhalt zusammenhängt? Ist er leicht zu finden? logisch geordnet?

Es gibt zwei wichtige Seiten auf Ihrer Website

Eine Seite für Conversions/Aktionen: Eine Landing Page (links unten)
Eine Seite der Themen/Angebote verbindet: Eine Content-Hub (rechts unten)

Eine Landing Page ist wichtig, da sie gezielte Informationen bietet und Conversions fördert.
Content Hubs sind wichtig, da sie Inhalte organisieren, die Benutzerbindung erhöhen und SEO verbessern.

Landing Page Beispiel: https://www.e-wie-einfach.de
Content-Hub Beispiel: https://www.home24.de/alle-esstische

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Allianz: organische suche: 
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Grundlagen der Website: WordPress & Co.

WordPress ist ein Open Source Content-Management-System (CMS). Es wurde ab 2003 von Matthew Mullenweg als Software für Weblogs programmiert und wird als Open-Source-Projekt permanent weiterentwickelt.

WordPress ist mit ca. 48% Anteil an allen CMS das am weitesten verbreitete System zum Betrieb von Websites; von einer Million der meistbesuchten Websites nutzt rund ein Drittel WordPress.

Was ist eine CMS?

  • CMS steht für „Content Management System“
  • Einfache Verwaltung von Inhalten
  • Texte und Bilder + Navigation, Layout, Users u.v.m.
  1. die Erstellung von Inhalten
  2. die Verwaltung von Inhalten
  3. die Veröffentlichung von Inhalten
  • WordPress 2003 Ürsprünglich ein Blogger-CMS mit 1 Theme.
  • Heute hat WP über 4,000 Themen, 60,000 Plug-ins
  • 49% der CMS Webseiten sind in WordPress erstellt,
  • Das erste CMS, das Responsive Design anbietet (2013)

Website Hosting & Co

Mit Hosting – oder Webhosting – ist gemeint, dass ein Host für Ihre Daten und Inhalte im Internet einen Speicherplatz bereitstellt. Dieser heißt in der Fachsprache Webspace. Hosting bietet Domains, Emails, Datenbanken und Server/Webspace.

Fazit: Grundlagen zur Website-Erstellung

1. Website-Struktur und Aufbau

  • Arten von Website-Strukturen:
    • Hierarchisch: Ideal für große Websites mit vielen Unterseiten (z. B. E-Commerce-Shops).
    • Linear: Einfacher Aufbau für kleine Websites oder Landingpages.
    • Netzwerkartig: Flexibel für Blogs oder News-Seiten mit vielen Querverweisen.
  • Wichtige Elemente:
    • Klare URL-Struktur für SEO.
    • Navigationselemente zur einfachen Orientierung.
    • Interne Links zur Verbesserung der Nutzerführung.
    • Breadcrumbs für eine bessere Navigation.
    • Sitemap zur Unterstützung der Suchmaschinenoptimierung.

2. Domain-Grundlagen

  • Bestandteile einer Domain:
    • Top-Level-Domain (TLD): .com, .de, .org usw.
    • Second-Level-Domain: Der eigentliche Name der Website.
    • Subdomains: Erweiterungen wie blog.meinewebsite.de.
  • Funktionsweise von DNS:
    • Übersetzt Domainnamen in IP-Adressen.
    • Nutzung von Nameservern zur Verwaltung.
    • Relevante DNS-Einträge: A-Record, MX-Record, CNAME.
  • Tipps zur Domain-Wahl:
    • Kurz, einprägsam und relevant zur Marke.
    • Keine Sonderzeichen oder komplizierte Schreibweisen.
    • Möglichst .com oder lokale TLD (.de) verwenden.

3. Technische Grundlagen

  • Hosting-Typen:
    • Shared Hosting: Kostengünstig, aber langsamer.
    • VPS (Virtual Private Server): Bessere Leistung, teurer.
    • Dedicated Server: Volle Kontrolle, hohe Kosten.
    • Cloud Hosting: Skalierbar und flexibel.
  • Content-Management-Systeme (CMS):
    • WordPress: Beliebteste Lösung für Blogs und Unternehmensseiten.
    • Joomla, Drupal: Alternative CMS mit mehr Anpassungsmöglichkeiten.
    • Website-Baukästen: Einfach für Anfänger (z. B. Wix, Squarespace).

4. Rechtliche Anforderungen

  • Pflichtangaben:
    • Impressum: Angaben zum Betreiber.
    • Datenschutzrichtlinien: Information über Datenerfassung.
    • Cookie-Hinweise: Nutzer über Tracking-Technologien informieren.
  • Barrierefreiheit:
    • Einhaltung der WCAG-Richtlinien für eine inklusive Website.
    • Nutzung von Alternativtexten für Bilder und klare Navigation.

5. Praktische Umsetzung

  • Planung der Inhalte:
    • Zielgruppenanalyse durchführen.
    • Inhalte nach Nutzerinteressen strukturieren.
  • SEO-Basics:
    • Keyword-Recherche für relevante Suchbegriffe.
    • Mobile Optimierung für bessere Nutzerfreundlichkeit.
    • Interne Verlinkung zur Verbesserung der Sichtbarkeit.

6. Wartung und Aktualisierung

  • Regelmäßige Updates:
    • Inhalte anpassen (z. B. neue Produkte, Öffnungszeiten).
    • Sicherheitsupdates für Plugins und CMS installieren.
  • Backup-Strategien:
    • Regelmäßige Sicherungen der Website-Datenbank.
    • Nutzung von Cloud-Diensten für Datensicherheit.

Mit diesen Grundlagen können Anfänger eine solide Website erstellen und verwalten.

Danke Christin Hume für das Blog Beitrag Foto https://unsplash.com/@christinhumephoto